Dienstag, 25. April 2017
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Archiv 2003

Silvester/Sylvester

Den männlichen Vornamen gibt es in beiden Formen, für den letzten Tag im Jahr gibt es jedoch nur die Form mit „i“: Silvester. Der Name geht zurück auf Papst Silvester I., der am 31. Dezember des Jahres 335 starb. Weil man ihm wundersame Heilkräfte nachsagte und lange Zeit glaubte, er habe den römischen Kaiser Konstantin getauft (was sich jedoch als falsch erwies), wurde er heilig gesprochen, seitdem ist der 31. Dezember sein Namenstag. Erst die Kalenderreform unter Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 führte dazu, dass sich in der christlichen Welt der 1. Januar als Neujahrstag durchsetzte und Silvester somit zum letzten Tag des Jahres wurde. Bis dahin galt in weiten Teilen Deutschlands der 25. Dezember als Beginn des neuen Jahres.

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Aufgespießt: Lauter kleine Zwiebelfischchen (15)

Die Hauptstadt von Kanada heißt jetzt nicht mehr Ottawa. Und die Iren sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Beim DFB herrscht Haschisch-Not: Da wächst das Gras nicht schnell genug. Lesen Sie, wie die Online-Presse durch den Dezember schlitterte. Aber gut festhalten! Man hat schon Männer von Landstraßen abheben sehen.

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Der Despot, der aus dem Erdloch kam

Die Wahl des Wortes des Jahres 2003 ist entschieden: Das „alte Europa“ soll es sein. Doch wie so oft hat man zu früh abgestimmt. Das wahre Wort des Jahres kam erst kurz vor Weihnachten über uns; und es hielt seinen Einzug mit Pauken und Trompeten.

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Fliehen und flüchten

Frage an den Zwiebelfisch: Lieber Zwiebelfisch, niemand, den ich bisher fragte, konnte mir den Unterschied zwischen „fliehen“ und „flüchten“ erklären, so es denn einen gibt. Meine Erklärungsversuche nach dem Motto „von einem Ort weg“ oder „zu einem Ort hin“ wurden jeweils durch Gegenbeispiele entkräftet. Ich hoffe, Sie flüchten sich nicht in irgendwelche Ausflüchte und bringen etwas Licht in dieses Dunkel.

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Heißt es „im Irak“ oder „in Irak“?

Frage an den Zwiebelfisch: Seit Wochen wird immer öfter „in Irak“ geschrieben. Das klingt unschön und ist alarmierend. Schließlich bin ich im Breisgau aufgewachsen und muss auch hier inzwischen manchmal „in Breisgau“ lesen. Bisher habe ich keine Seite gefunden, die den korrekten Sprachgebrauch für bestimmte Länder- und Regionennamen darstellt. Vielleicht können Sie dazu etwas sagen?

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Wie die Faust aufs Auge

Frage an den Zwiebelfisch: Lieber Zwiebelfisch, ich bin sicher, dass Sie mir helfen können, die Bedeutung einer Redensart zu klären, die ich seit meiner Kindheit verwende: Das passt „wie die Faust aufs Auge“ wurde in meiner Familie immer für Dinge verwendet, die überhaupt nicht zueinander passen, wie zum Beispiel zwei Farben, die „sich schlagen“. Nach meinem Gefühl ist das die korrekte Deutung. Nun gibt es aber in meinem Bekanntenkreis einige, die diese Redensart genau im umgekehrten Sinn verwenden, für Dinge, die besonders gut zueinander passen. Das erscheint mir unlogisch. Ich konnte mich aber bis jetzt mit meiner Ansicht nicht durchsetzen, da mir das „schlagende“ Argument fehlt. Jetzt wende ich mich voller Hoffnung an Sie. Welche Deutung ist die richtige?

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Aufgespießt: Lauter kleine Zwiebelfischchen (14)

Verdi ist wütend, weil ein Kinobetreiber in Hannover seinen Mitarbeitern nur noch knapp 1000 Euro pro Stunde zahlen will. Ein türkischer Fußballspieler macht aus zwei Toren drei, und n-tv beklagt ein gar grausames und kaltherziges Gerichtsurteil für zwei bedauernswerte Mörder.

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