Dienstag, 30. Mai 2017
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Archiv 2017

Am Zahn der Zeit

Puls und Zahn kann man schon mal verwechseln, vor allem, wenn man zu viel Kaffee getrunken hat und der Puls der Zeit an einem nagt.

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Nationalspeise

Bunt war gestern. Der Renner der Saison: Eis mit Zuckerstreusel in den Bundesfarben schwarz, rot, gold!

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Stimm-Zettel für die Brief-Wahl von dem Land-Tag

Am 7. Mai sollen die Schleswig-Holsteiner einen neuen Landtag wählen. Dazu hat jeder Wahlberechtigte eine Benachrichtigung erhalten. Darin ist allerdings nicht von Landtag, Wahlschein und Briefwahl die Rede, sondern von irritierend zerstrichelten Dingen wie Land-Tag, Wahl-Schein und Brief-Wahl. Das amtliche Schreiben ist nämlich in sogenannter Leichter Sprache aufgesetzt – nur wird dem Wähler das mit keinem Wort erklärt.

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Tallinn

Meine jüngste Reise führte mich in ein Land, in dem ich noch nie zuvor gewesen war, obwohl es gar nicht so weit entfernt ist und noch dazu am selben Meer liegt wie mein Zuhause: Estland. Auf Einladung des Estnischen Deutschlehrerverbandes, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, flog ich für vier Tage nach Tallinn, um auf der Jahrestagung der Deutschlehrer aus meinen Büchern vorzulesen – und um Land und Leute kennenzulernen. In weiser Voraussicht hatte ich meinen Schal und eine Wollmütze eingepackt, denn in Tallinn war es noch ein paar Grad kühler als bei uns.

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Rettet die Schreibschrift!

Ein Leser aus Bremen kämpft für die Beibehaltung des Schreibschriftunterrichts an einer Bremer Grundschule. Es ist aber kein Lehrer, kein Pädagoge, sondern „nur“ ein engagierter Vater. Die Schule will nur noch Druckschrift unterrichten, und den meisten anderen Eltern ist das egal. Offenbar hat sich noch nicht ausreichend herumgesprochen, welch wichtige Rolle das Lernen der Schreibschrift bei der Entwicklung des Gehirns spielt.

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Frühlingsgefühle

Die gefühlte Wahrnehmung entspricht bekanntlich nicht immer den exakten Messwerten, daher kann es sein, dass diese Primeln das Blühen nur vortäuschen.

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Wie lautet die Einzahl von Geschwister?

Frage einer Leserin: Sehr geehrter Herr Sick, ich habe sechs Brüder, und es ist schon ein Runninggag geworden, mich als „Lieblingsschwester“ zu bezeichnen. Wer mein Lieblingsbruder sei, ist leicht zu fragen, doch was ist eigentlich die richtige Singularform von „Geschwister“? „Geschwist“ klingt so komisch. Gibt es vielleicht gar keine einzelnen Geschwister?

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