Mittwoch, 15. August 2018
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Archiv 2018

Heißt es „behangen“ oder „behängt“?

„Ich brauch mal deinen Rat“, sagte meine Freundin Sibylle kürzlich. „Ich schreibe gerade Weihnachtskarten, und da heißt es … “ – „Wie bitte?“, unterbrach ich sie. „Du schreibst jetzt schon Weihnachtskarten? Im Hochsommer?“ – „Warum nicht? Ich schreibe auf Vorrat! Im Dezember hab ich genug anderes zu tun. Also, ist der Satz so in Ordnung: Ich schreibe dir von unter einem mit Kugeln und Lametta behangenen Weihnachtsbaum … Kann man das sagen: von unter?“ – „Besonders elegant ist es nicht, und gelogen noch dazu.“ – „Das weiß ja keiner außer dir“, meinte Sibylle. „Auf jeden Fall ist der Weihnachtsbaum nicht mit Kugeln und Lametta behangen, sondern behängt“, stellte ich richtig.

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Interview im christlichen Magazin „stadt gottes“

Im Februar traf ich mich in Köln mit Melanie Fox vom Magazin „stadtgottes“, das ich bis dahin noch nicht kannte. Sie führte mit mir ein langes Gespräch über Gott und die Welt – im wörtlichen Sinne, denn es ging um den Glauben. Nun ist das Gespräch unter dem Titel „11 Fragen an … Bastian Sick“ erschienen. Um es zu lesen, klicken Sie auf das Bild oder hier. Eine Langfassung gibt’s auf stadtgottes.de.

Neue Kolumne im Mitarbeitermagazin „Kontakt“ der Firma Würth

Die Firma Würth in Künzelsau ist nicht nur ein bedeutendes Handelsunternehmen für Schrauben, sie ist mit 6800 Mitarbeitern auch ein wichtiger Arbeitgeber. Nachdem der Chef, Prof. Reinhold Würth, unlängst in einem Vortrag moniert hatte, dass nicht einmal seine Manager in der Lage seien, ihre Schreiben an ihn in korrektem Deutsch zu verfassen, kam man auf die Idee, im monatlich erscheinenden Mitarbeitermagazin „Kontakt“ eine Rechtschreibkolumne einzurichten. Als Autor kam natürlich nur einer in Betracht: der Sick. Der hat sich auch nicht lange bitten lassen und sich gleich ans Werk gemacht. Lesen Sie hier den ersten Beitrag zur Frage „Dass oder das?“.

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Wunderbares Deutschbuch aus dem Cornelsen-Verlag

Frisch erschienen ist „Deutschzeit 8“, ein optisch wie inhaltlich ansprechendes Lehrbuch fürs Gymnasium. Auf 368 Seiten bietet es profunde Einblicke in die deutsche Literatur, präsentiert Schillers „Wilhelm Tell“ und Kellers Novelle „Kleider machen Leute“ für Schüler verständlich und attraktiv, ebenso wie moderne Texte (z. B. Auszüge aus Drehbüchern)

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