Mittwoch, 24. Mai 2017
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Kolumnen

Von wegen dessen

Frage eines Lesers aus Trebbin (Brandenburg): Sehr geehrter Zwiebelfisch, der „Spiegel“ (Nr. 44/2015) titelte auf Seite 58: „Der Bundesnachrichtendienst bespitzelte Papst Johannes XXIII. – vor allem wegen dessen Reformeifers“.

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Von Schwippschwägern, Muhmen und Großcousinen

Von der Tochter der Cousine der Großmutter bis zu den Kindern des Vetters zweiten Grades: Verwandtschaftsverhältnisse sind oft kompliziert und schwer zu erklären. Das fängt schon bei den Bezeichnungen an: Was genau ist eine Großcousine, wofür steht der Schwippschwager, und was bedeuten die schönen alten Begriffe Muhme und Oheim?

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Auf ein Sechstes!

Das Warten hat ein Ende: Der sechste Band der Reihe „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ ist im Handel erhältlich. Lesen Sie hier das Vorwort. Viel Vergnügen!

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Die Drei-Komponenten-Regel

Wenn ein Lied von Helene Fischer zur Nummer eins wird, ist es dann ein »Nummer eins Hit«, ein »Nummer eins-Hit« oder ein »Nummer-eins-Hit«? Wenn nach ihr irgendwann einmal ein Stadion benannt wird, ist es dann das »Helene Fischer Stadion«, das »Helene Fischer-Stadion« oder das »Helene-Fischer-Stadion«? Obwohl die Regeln hierzu eindeutig sind, wird der Gebrauch des Bindestrichs immer unverbindlicher.

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Zusammen oder auseinander?

Kein Bereich der Rechtschreibung ist von so viel Verunsicherung gekennzeichnet wie die Zusammenschreibung. Man schiebt es gern auf die Rechtschreibreform, doch die tat nur ihr Übriges. Statt im Wörterbuch nachzuschlagen, verlassen sich heute immer mehr Menschen auf die Rechtschreibprüfung ihres Computers. Doch die kann nicht wissen, dass „Bauern Wecken“ ein Gebäck und keine landwirtschaftliche Wachrüttelaktion ist und dass es beim „Außer Hausverkauf“ nicht um Immobilien geht. So entstehen immer weitere Wort Lücken, die dem Geschriebenen nicht selten einen neuen (Un-) Sinn geben.

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Ein Buch mit sieben Siegeln

Die Bibel wird längst nicht von allen gelesen, und doch sind ihre Worte in aller Munde. Zahlreiche Redewendungen und Sprichwörter, die unsere Alltagssprache bereichern, sind biblischen Ursprungs. Oft sind wir uns des biblischen Gehalts unserer Worte nicht einmal bewusst. 

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hundertundein / hunderteins

„Hundertundein Dalmatiner“ lautet der Titel eines berühmten Zeichentrickfilms von Walt Disney, nicht „Hunderteins Dalmatiner“, wie oft vermutet wird, weil die Zahl im Filmtitel nicht ausgeschrieben, sondern mit Ziffern wiedergegeben wird. Auf dem Umschlag der Buchvorlage kann man sie noch ausgeschrieben lesen: Die deutsche Übersetzung des Romans  „The Hundred and One Dalmatians, or the Great Dog Robbery“ von Dodie Smith erschien 1958 unter dem Titel „Hundertundein Dalmatiner“ im Süddeutschen Verlag.

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