Donnerstag, 17. August 2017
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Kolumnen

Büro zu mieten?

Sie glauben, geben und nehmen könne man nicht verwechseln? Ebenso wenig wie finden und verlieren oder wie suchen und anbieten? Doch wie steht es mit mieten und vermieten und mit kaufen und verkaufen? Eigentlich sind es Gegensätze, und doch auch wieder nicht.

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Waldbrände im Brennpunkt

Wo findet man Taucher, die sich mühsam über Wasser halten? Und Bücher, die ein Lied singen können? Die Antwort lautet: Überall dort, wo es Zeitschriften gibt! Und natürlich hier beim Zwiebelfisch – den Lesern sei Dank!

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Wickelraum im Raubtierhaus

Bevor Sie sich einen Cabernet Saufigon einschenken, schauen Sie in die Zwiebelfischchen: Hier erfahren Sie, wie der Heidelberger Zoo seine Futterprobleme löst, warum es in der Pfalz so schmutzig ist und wie man in den Himmel kommt!

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Fisimatenten/fiese Matenten

Das kuriose Wort „Fisimatenten“ wird gern als Übernahme aus dem Französischen erklärt. Es soll sich um die Verballhornung von „Visitez ma tente“ handeln, einer Einladung, mit der die napoleonischen Besatzungssoldaten angeblich deutsche Frauen in ihr Zelt zu locken versuchten. Doch eine andere Erklärung gilt als wahrscheinlicher, derzufolge hin­ter den Fisimatenten keine französische Masche steckt, son­dern eine amtliche Bescheinigung: visae­ patentes war der lateinische Ausdruck für Offizierspatente. So gab es bereits im 16. Jahrhundert, lange vor der napoleonischen Zeit, das eingedeutschte Wort „visepatentes“, das zum Inbegriff für lästige Umstände wurde, zumal das Ausstellen eines Offi­zierspatentes viel Zeit in Anspruch nahm. Daneben exis­tierte auch noch das mittelhochdeutsche Wort visamente, das „Verzierung“ und „Ornament“ bedeutete und in der Wappenkunde eine wichtige Rolle spielte. Man nimmt an, dass es irgendwann zu einer unfachgemäßen Kreuzung die­ser beiden Fachbegriffe kam und dass aus visepatentes und Visamenten schließlich Fisimatenten wurden. Mit „fies“ im Sinne von „scheußlich“ und „gemein“ haben Fisimaten­ten eigentlich nichts zu tun, doch aufgrund des ähnlichen Klangs wurde viel Fieses hineininterpretiert, sodass biswei­len auch von „fiesen Matenten“ die Rede ist. 

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Der mit dem Maul wirft

Sind Windhunde schnell wie der Wind? Reifen Schattenmorellen am besten im Schatten? Wurden am Rosenmontag einst Rosen unters Volk geworfen? Die Antwort lautet in allen Fällen: nein! Denn keines der Wörter hat mit dem zu tun, wonach es aussieht.

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Willkommen in der Marzipanstadt

So wie Menschen sich gern mit Titeln schmücken, so tragen auch immer mehr Städte einen Namenszusatz: Messestadt, Universitätsstadt, Festspielstadt. Zur Not tut es auch ein Dom, ein Kaiser oder eine römische Ruine.

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