Freitag, 28. Juli 2017
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Zwiebelfisch

Dem Kaiser seine neuen Kleider

Der Genitiv ist ein schmückendes Accessoire, ein sprachlicher Luxus. Wirklich notwendig ist er nicht. Viele Menschen kommen ihr ganzes Leben ohne ihn zurecht. Vielleicht wird der Genitiv eines Tages komplett verschwunden sein. Dann wird man die Literatur neu bearbeiten müssen. Diese Geschichte liefert schon mal einen Vorgeschmack.

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ICH HERZ LA

Einige technische Neuerungen machen uns das Leben leichter. Andere bringen uns auf die Palme. So wie Pop-up-Werbungen, herrische Sprachbefehle der Navi-Tante und ungefragt eingeblendete Übersetzungen in Spielfilmen. Erst recht, wenn sie falsch sind.

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Weil er mich sitzen hat lassen

Dass Ihnen das Perfekt Probleme macht, habe ich natürlich kommen gesehen. Schließlich hab ich’s mir denken gekonnt. Aber Sie haben es ja unbedingt perfektionieren gemusst. Bleibt die Frage: Hätten Sie das nicht lieber geblieben gelassen gesollt?

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Safran, öffne dich!

Sofa, Matratze, Kaffee und Zucker – ohne das Arabische wäre die deutsche Gemütlichkeit nur halb so gemütlich. Auch im Gewürzregal sähe es ziemlich trostlos aus. Ohne das Arabische hätten wir nicht mal Alkohol! Und keine Null. Und schon gar nicht alle Tassen im Schrank!

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Manche mögen’s apfelig

Immer wieder geraten Wörter in Umlauf, die es eigentlich nicht geben dürfte. Adjektive wie apfelig, möhrig oder rosinig. Die kennen Sie nicht? Dann brauchen Sie diese Kolumne nicht zu lesen. Hinterher kommen Sie noch auf gänsige Gedanken!

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Geradewegs auf die schiefe Ebene

Der Physiker kennt die Gradabweichung, der Bergsteiger fürchtet die Gratabweichung; denn schon die geringste Abweichung vom Grat kann zum Absturz führen. Auch in der Orthografie wandern wir oft auf schmalem Grat, und in Unkenntnis der Sachlage entscheiden wir uns gern aufs Granatewohl.

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Wenn der Timo mit der Leonie

An so manchen Fragen scheiden sich die Geister: Wird ein Alsterwasser mit Orangen- oder Zitronenlimonade gemacht? Isst man zum Spargel Schinken oder Ei? Und: Gehört vor einen Vornamen ein Artikel oder nicht?

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Teechen oder Käffchen?

Manche Dinge versucht man sich schönzureden, um sie zu ertragen. Andere versucht man kleinzureden. Dann muss man sie weniger fürchten. Denn was können ein oder zwei Bierchen und ein paar Schnäpschen schon ausrichten? In diesem Sinne: Prösterchen!

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Ohne jegliches sprachliches Gefühl

Ob ich deklinieren kann? Aber gewiss doch! Und zwar in jeglicher erdenklicher Tonart! – Hoppla! Da wollte man sich nur einmal besonders gewählt ausdrücken, und schon ging’s daneben. Aber wer ist schon bar jegliches grammatischen Zweifels?

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