Donnerstag, 30. März 2017
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Zwiebelfisch

Weil er mich sitzen hat lassen

Dass Ihnen das Perfekt Probleme macht, habe ich natürlich kommen gesehen. Schließlich hab ich’s mir denken gekonnt. Aber Sie haben es ja unbedingt perfektionieren gemusst. Bleibt die Frage: Hätten Sie das nicht lieber geblieben gelassen gesollt?

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Safran, öffne dich!

Sofa, Matratze, Kaffee und Zucker – ohne das Arabische wäre die deutsche Gemütlichkeit nur halb so gemütlich. Auch im Gewürzregal sähe es ziemlich trostlos aus. Ohne das Arabische hätten wir nicht mal Alkohol! Und keine Null. Und schon gar nicht alle Tassen im Schrank!

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Manche mögen’s apfelig

Immer wieder geraten Wörter in Umlauf, die es eigentlich nicht geben dürfte. Adjektive wie apfelig, möhrig oder rosinig. Die kennen Sie nicht? Dann brauchen Sie diese Kolumne nicht zu lesen. Hinterher kommen Sie noch auf gänsige Gedanken!

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Geradewegs auf die schiefe Ebene

Der Physiker kennt die Gradabweichung, der Bergsteiger fürchtet die Gratabweichung; denn schon die geringste Abweichung vom Grat kann zum Absturz führen. Auch in der Orthografie wandern wir oft auf schmalem Grat, und in Unkenntnis der Sachlage entscheiden wir uns gern aufs Granatewohl.

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Wenn der Timo mit der Leonie

An so manchen Fragen scheiden sich die Geister: Wird ein Alsterwasser mit Orangen- oder Zitronenlimonade gemacht? Isst man zum Spargel Schinken oder Ei? Und: Gehört vor einen Vornamen ein Artikel oder nicht?

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Teechen oder Käffchen?

Manche Dinge versucht man sich schönzureden, um sie zu ertragen. Andere versucht man kleinzureden. Dann muss man sie weniger fürchten. Denn was können ein oder zwei Bierchen und ein paar Schnäpschen schon ausrichten? In diesem Sinne: Prösterchen!

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Ohne jegliches sprachliches Gefühl

Ob ich deklinieren kann? Aber gewiss doch! Und zwar in jeglicher erdenklicher Tonart! – Hoppla! Da wollte man sich nur einmal besonders gewählt ausdrücken, und schon ging’s daneben. Aber wer ist schon bar jegliches grammatischen Zweifels?

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So schnackt der Norden

Schönes, flaches Norddeutschland, von Rügen bis Sylt, zwischen Förde und Harz, wo die Trecker knattern und das Bier herb schmeckt, da wird gefeudelt und gepütschert, geklönt und klamüstert, dass einem ganz blümerant wird!

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Weltberühmtes Ratekau

Ratekau ist ein weltberühmtes Dorf – weit über seine Gemeindegrenzen hinaus. Viele Deutsche kennen Ratekau wegen seiner Autobahnabfahrt, die es sich mit Timmendorf teilt. Früher kannte man Ratekau auch wegen seines Campingplatzes. Den gibt es jetzt leider nicht mehr. Dafür hat Ratekau seit einigen Jahren einen Aldi-Markt.

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Deutch ins Grundgesätz!

Immerzu lese ich dieser Tage, die CDU habe beschlossen, die deutsche Sprache ins Grundgesetz aufzunehmen. Da wundere ich mich doch: Ist das Grundgesetz denn gar nicht in deutscher Sprache verfasst? Und wird man jetzt bestraft, wenn man etwas cool findet?

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