Freitag, 22. September 2017
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Zwiebelfisch

Der antastbare Name

Unsere Namen sind uns heilig; jeder legt Wert darauf, dass sein Name richtig geschrieben und in seinem Sinne ausgesprochen wird. Doch die Annahme, dass Namen unveränderlich seien, ist falsch. Auch für sie gelten die Regeln unserer Grammatik.

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Krieg der Häkchen: Episode „2“ – die „Rückkehr“

Der Deutsche an sich hat eine unerklärliche Vorliebe für Häkchen. Aus lauter Begeisterung setzt er sie auch gerne dort, wo sie nichts zu suchen haben. Falsche Kommas, sind an der Tagesordnung. Auch vor Apostroph’en ist niemand mehr sicher. Aber es kommt noch dicker: Jetzt hat den Deutschen die „Anführungswut“ gepackt – und es gibt „kein Entrinnen“ mehr!

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Weltsprache Deutsch

Deutschland exportiert nicht nur Autos, Bier und Kuckucksuhren, sondern auch Teile seiner Sprache. Im Bulgarischen kennt man das Wort „schteker“, im Russischen den „schlagbaum“, in der Ukraine „feijerwerk“ und in Chile die „bierstube“. Deutsche Wörter sind über die ganze Welt verstreut.

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Sprichwörtlich in die Goldschale gelegt

Kennen Sie das auch? Da benutzt jemand eine bekannte Redewendung, und man wird das Gefühl nicht los: Irgendetwas stimmt da nicht. Haben Sie schon mal gehört, dass Liebe auf den Magen schlägt, dass einem etwas Unterkante Oberwasser steht und dass jemand friert wie ein Rohrspatz? Dann kennen Sie vielleicht meine Freundin Sibylle.

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Wie die Sprache am Rhein am Verlaufen ist

Es gibt in der deutschen Sprache so manches, was es offiziell gar nicht gibt. Die sogenannte Rheinische Verlaufsform zum Beispiel. Die hat weniger mit dem Verlauf des Rheins zu tun, dafür umso mehr mit Grammatik. Vater ist das Auto am Reparieren, Mutter ist die Stube am Saugen. Und der Papst war wochenlang im Sterben am Liegen.

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Der Pabst ist tod, der Pabst ist tod!

Zu den bewegendsten Begebenheiten des Jahres 2005 zählen zweifellos das Sterben und der Tod des Papstes Johannes Paul II. Millionen haben ihn geliebt und verehrt, auch bei uns in Deutschland. Als er starb, war die Trauer groß. Ob der allgemeinen Bestürzung schien die deutsche Sprache zeitweise völlig durcheinanderzugeraten.

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Wo lebt Gott eigentlich heute?

Als Gott noch in Frankreich lebte, nährte sich unsere Sprache hauptsächlich von französischen Begriffen. Das war chic und en vogue. Heute ist Französisch „uncool“, wenn nicht gar „out“. Man sagt Date statt Rendezvous, Model statt Mannequin, Level statt Niveau. Gott lebt heute in Miami und genießt kalifornischen Chardonnay.

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Wir Deutsche oder wir Deutschen?

„SCHEISSE DEUTCHEN“ ist in großen Lettern an die Wand gesprayt. Man steht betroffen davor und erkennt: Da hat sich mal wieder eine von uns Deutschen enttäuschte Seele den Frust aus der Dose gesprüht. Doch neben der persönlichen Verbitterung eines Einzelnen zeugt dieses Graffito noch von einem ganz anderen Problem.

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Nach oben hinauf und von oben herunter

„Holladi-ho!“, klingt es von den Bergen hinab. Oder klingt es herab? Wie man in den Wald ruft, so schallt es hinaus. Oder schallt es heraus? Erfahren Sie am Beispiel einer nie gezeigten Folge der Kultserie „Heidi“, wie schwer sich manche Menschen mit dem Hin und Her in der deutschen Sprache tun.

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