Sonntag, 28. Mai 2017
Home / Kolumnen / Zwiebelfisch (Seite 26)

Zwiebelfisch

Licht am Ende des sturmverhangenen Horizonts

Redewendungen sind das Salz in der Buchstabensuppe, in der Journalisten Tag für Tag herumrühren. Mit bildhaften Vergleichen und lockeren Sprüchen lassen sich selbst staubtrockene Sachverhalte noch würzen und dem Leser schmackhaft machen. Im Überschwang passiert es bisweilen, dass der Salzstreuer in den Kochtopf fällt.

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Die Übermacht der -ierungen

Kennen Sie diese Phone-In-Shows, wo der Anrufer möglichst lange Sätze mit vielen Hauptwörtern bilden muss? Sowie er ein Verb sagt, ertönt ein hässliches Geräusch und er hat verloren. Diese Shows haben diverse Formate und laufen auf vielen Kanälen. Man sieht sie überall dort, wo Menschen mit amtlichem Auftrag in ein Mikrofon sprechen.

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Der betäubte Kassenpatient

Spätestens seit der „Schwarzwaldklinik“ wissen wir, dass jede Therapie zu verkraften ist, wenn der Arzt unseres Vertrauens sie mit beruhigenden Worten erklärt. Dasselbe versuchen derzeit die Politiker in Berlin, die dem Kassenpatienten ihre Therapie des Gesundheitssystems per Verbalanästhesie schmackhaft machen wollen.

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Wir bitten um Ihr Verständnis

„Fahrstuhl momentan außer Betrieb“, steht in großen Lettern auf einem Zettel, den jemand an die Aufzugstür geklebt hat. Und etwas kleiner darunter: „Wir bitten um Ihr Verständnis.“ – Verständnis? Würde man ja gerne aufbringen, sogar hier und jetzt im Parkhaus des Einkaufszentrums, mit all den schweren Tüten in der Hand, wenn man nur wüsste, wofür!

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Abschied von Lila-Grün

Sie glauben, Sie kennen sich aus mit den Farben in der Politik? Rot für links, schwarz für rechts, dazwischen und daneben gelb, grün, dunkelrot, blassrosa, taubengrau und igittibraun… Aber wofür bitteschön steht blau, und was kommt raus, wenn man die Farben mischt? Werfen wir doch mal einen Blick zu unseren Nachbarn im Westen.

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Eine vitale Rolle

Hat jemand schon mal die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA vor allem deshalb so angespannt ist, weil wir die Amerikaner einfach nicht richtig verstehen? Nicht immer hapert’s mit der Diplomatie, manchmal hapert’s einfach nur mit der Übersetzung.

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