Donnerstag, 30. März 2017
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Zwiebelfisch

Mann Gottes und des Genitivs

Dass sich der Genitiv im Deutschen bis heute gehalten hat, ist vor allem einem Mann zu verdanken: Dr. Martin Luther. Ohne Luther wäre der 2. Fall womöglich längst aus unserer Sprache verschwunden, so wie im Englischen und im Niederländischen, wo man ihn allenfalls noch unter dem Etikett »historisch« kennt. 

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Wirsch, bändig, aufhörlich

Unvernunft begegnet man mit Vernunft, Unhöflichkeit mit Höflichkeit. Doch wie begegnet man Unverfrorenheit und Unverblümtheit? Mit Verfrorenheit und Verblümtheit? Von einer ganzen Reihe von Un-Wörtern scheinen uns die dazugehörigen Wörter zu fehlen. 

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Die unglaubliche Geschichte der total verrückten Filmtitel

Es gab eine Zeit, in der am deutschen Kinohimmel ein Feuerwerkskracher nach dem anderen explodierte. Durch freie Übersetzung entstanden die verrücktesten Titel – einige besonders dämlich, andere überaus gelungen. Diese Kultur geht uns langsam verloren, denn kaum ein Filmverleiher macht sich heute noch die Mühe, englische Filmtitel zu übersetzen. Und wenn, dann verpasst er dem Film einen anderen englischen Titel.

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Die Geschichte des O

Alle Jahre wieder singen wir „O du fröhliche“ und „O du selige“. Und manch einer fragt sich: Was ist das eigentlich für ein „O“, das da besungen wird? Ist es überhaupt ein Wort? O ja, das ist es in der Tat! Ein sehr gefühlvolles Wort sogar. Und noch dazu das kürzeste Wort, das die deutsche Sprache zu bieten hat.

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Eine Weihnachtsgeschichte

Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Sie können dieselbe Geschichte wieder und wieder hören, ohne dass ihnen dabei langweilig wird. Dem Vorlesen wohnt ein Zauber inne, sagt man. Diesen Zauber gilt es zu bewahren.

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Eine Klobrille namens Maren

Die drollige Sprache des Ikea-Konzerns kommt bei den meisten Kunden gut an. Doch das familiäre Knuddelimage ist kein liebenswerter Zufall, sondern knallhart kalkuliert. Manchmal geht der Marketingabteilung aber auch etwas daneben. Besonders bei einem Produkt erwies sich die frisch-fröhliche Namensgebung als buchstäblicher Griff ins Klo.

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Was gewesen war

Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern und auch nicht zurückholen. Aber sie ließ sich schon immer auf unterschiedliche Weise darstellen: im Perfekt oder im Präteritum – oder mit anderen Mitteln. Dabei waren auch immer schon Fehler gemacht worden. Erfahren Sie ein paar Dinge über das Plusquamperfekt, die Sie vielleicht noch nicht gewusst gehabt hatten. 

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Nach dem Letzten geht noch was!

Heute hieß es in einer Ankündigung im Internet: »Erfolgsautor Bastian Sick liest aus seinen letzten Veröffentlichungen.« Das stimmte mich nachdenklich. Ein paar Leser werden womöglich glauben, ich habe das Schreiben eingestellt. Ein paar Kritiker werden es womöglich hoffen. Doch wie heißt es so schön? Wer zuletzt lacht, den beißen die Hunde.

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