Samstag, 25. November 2017
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Verben im Wandel der Zeiten

In Elmenhorst bleibten die Lichter aus (Lübecker Nachrichten 22.11.11) Antje Hübner 25.11.2011_OK_SpWgQyUU_f.jpg

Im Englischunterricht mussten wir unregelmäßige Verben pauken: do, did, done; go, went, gone; take, took, taken; shake, shook, shaken. Besonders gut zu merken waren die Formen von „to put“, klangen sie doch wie der Lockruf auf einem Hühnerhof: put, put, put! Doch ich liebte es, wenn sich der Stammlaut in Vergangenheit und Perfekt veränderte: „blow, blew, blown“, „drink, drank, drunk“ – das war in meinen Ohren wie Musik. Auch das Deutsche hat in dieser Hinsicht einiges an Musikalität zu bieten: von „binden, band, gebunden“ über „stinken, stank, gestunken“ bis „zischen, zusch, gezoschen“. Ach, das Letzte kennen Sie nicht? Dann lesen Sie nur weiter! Auf den folgenden Seiten  bekommen Sie ordentlich eine gezoschen.

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