Samstag, 25. November 2017

Benefiz-Lesung in Niendorf/Ostsee

Seit drei Jahren lebe ich in Niendorf an der Ostsee, einem beschaulichen Fischerdorf und Ferienort an der Lübecker Bucht. In diesem Jahr darf ich zum ersten Mal etwas für meine Gemeinde tun, denn der Orgelbauverein hat mich gefragt, ob ich eine Lesung zugunsten der Anschaffung der neuen Orgel halten würde. Seit mehr als zehn Jahren sammeln die Niendorfer für eine Orgel. Viel ist schon zusammengekommen, aber es reicht noch nicht, denn Orgeln sind teuer! Immerhin sei man „auf der Zielgeraden“, ließ der Orgelbauverein kürzlich wissen. Mögen sich also viele zahlende Besucher einfinden, wenn ich am 10. September in der Niendorfer Petrikirche über die deutsche Sprache, über Luther, den Teufel und den Genitiv aus meinen Büchern lese, damit das Ziel in greifbare Nähe rückt. Im Anschluss kann man noch jede Menge Bücher erwerben und direkt von von mir signieren lassen. Alles für den guten Zweck. Denn wie meine Freundin Sibylle zu sagen pflegt: „Der Zweck bringt die Mittel auf.“

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Leserfrage zu einem Top-Thema

Frage einer Leserin: Lieber Herr Sick, ich arbeite als Lektorin für einen Verlag, der u. a. Wassersportmagazine publiziert. Ein großartiger Job, der mich jedoch manchmal an meine Grenzen bringt. Beispielsweise dann, wenn die englischaffine Funsportszene versucht, Jugendslanghipsterdeutsch mit neuerdings herrschenden „LAY OUT VOR LIE BEN“ sowie englischen Marketingtexten zu kombinieren.

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Im Gespräch zum Thema Stilblüten

Der Hörfunksender SWR2 widmete seine Matinee an diesem Sonntag dem Thema Blüten. Und zwar Blüten jeglicher Art, also nicht nur den schönen, duftenden in Wiese und Garten, sondern auch anderen Blüten wie Scheinblüten, Banknotenblüten und Stilblüten. Moderator Georg Brandl nahm dies zum Anlass, um sich mit mir über meine Arbeit, meinen Werdegang und mein neuestes Buch „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ zu unterhalten, in dem es von Stilblüten natürlich nur so wimmelt. Den Beitrag können Sie noch ein Jahr lang hier in der Mediathek des SWR aufrufen.

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Heißt es „dieses Jahres“ oder „diesen Jahres“?

Zum zweiten Mal ist eine Kolumne aus meiner Feder in den „Sprachnachrichten“ erschienen, der von Prof. Walter Krämer herausgegebenen Zeitschrift des Vereins Deutsche Sprache. Das Thema dürfte jenen, die meine Bücher kennen, bekannt vorkommen, es wurde aber von mir für die „Sprachnachrichten“ noch einmal neu bearbeitet. Klicken Sie auf den Artikel, um die Großansicht angezeigt zu bekommen.

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Alter Lustmolch

Angesichts der blonden Dame rechts im Bild kann man nur hoffen, dass Kasper nicht zu früh kommt, denn die will seine Vorstellung bestimmt nicht verpassen.

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Zum Signieren nach Köln

Am Donnerstag bin ich nach Köln gereist, wo es ein freudiges Wiedersehen mit meinem Verleger und meiner Lektorin gab. Der Anlass für die Reise war eine Signierstunde der besonderen Art: 200 Exemplare des frisch erschienenen Buchs „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ warteten bei Kiepenheuer & Witsch darauf, signiert und an die Fotoeinsender verschickt zu werden. Das war Akkordarbeit, ausgerechnet am heißesten Tag des Jahres!

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Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen!

Voller Freude darf ich Ihnen das Erscheinen des sechsten Happy-Aua-Buchs mit dem Titel „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ ankündigen. Mit 224 Seiten ist es der bisher umfangreichste Band der Reihe. Darin befinden sich mehr als 300 Fundstücke aus dem berühmten „Irrgarten der deutschen Sprache“, von dem wir alle inzwischen wissen, dass er mehr irre als Garten ist.

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