Freitag, 22. September 2017

Aus Mus mach ganz

Um den Serviervorschlag erfolgreich umsetzen zu können, ist die Zugabe von reichlich Gelierzucker empfohlen. Angeblich soll es auch mit Kleister funktionieren.

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Ab in den Urlaub!

Die Flüge sind gebucht, die Koffer gepackt, jetzt geht es Richtung Sonne: Spanien, Italien, Griechenland oder Türkei – als Deutscher fühlt man sich inzwischen fast überall wie zu Hause. Denn überall wird man auf Deutsch begrüßt und informiert. Oder jedenfalls in einer Sprache, die so ähnlich klingt wie Deutsch. Wer die Übersetzungen auf Hinweistafeln und Speisekarten studiert, wird nicht selten mit abenteuerlichen Wortschöpfungen belohnt. Allein dafür hat sich mancher Urlaub schon gelohnt.

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Benefiz-Lesung in Niendorf/Ostsee

Seit drei Jahren lebe ich in Niendorf an der Ostsee, einem beschaulichen Fischerdorf und Ferienort an der Lübecker Bucht. In diesem Jahr darf ich zum ersten Mal etwas für meine Gemeinde tun, denn der Orgelbauverein hat mich gefragt, ob ich eine Lesung zugunsten der Anschaffung der neuen Orgel halten würde. Seit mehr als zehn Jahren sammeln die Niendorfer für eine Orgel. Viel ist schon zusammengekommen, aber es reicht noch nicht, denn Orgeln sind teuer! Immerhin sei man „auf der Zielgeraden“, ließ der Orgelbauverein kürzlich wissen. Mögen sich also viele zahlende Besucher einfinden, wenn ich am 10. September in der Niendorfer Petrikirche über die deutsche Sprache, über Luther, den Teufel und den Genitiv aus meinen Büchern lese, damit das Ziel in greifbare Nähe rückt. Im Anschluss kann man noch jede Menge Bücher erwerben und direkt von von mir signieren lassen. Alles für den guten Zweck. Denn wie meine Freundin Sibylle zu sagen pflegt: „Der Zweck bringt die Mittel auf.“

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Auch Komma wenn?

Auch wenn der Duden 5000 neue, prickelnde Wörter enthält, die zweiteilige Konjunktion „auch wenn“ wird trotzdem nicht mit Komma gespalten. (Dasselbe gilt übrigens auch für „als ob“, „als wenn“, „anstatt dass“, „bis dass“, „ohne dass“  und „wie wenn“.)

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Leserfrage zu einem Top-Thema

Frage einer Leserin: Lieber Herr Sick, ich arbeite als Lektorin für einen Verlag, der u. a. Wassersportmagazine publiziert. Ein großartiger Job, der mich jedoch manchmal an meine Grenzen bringt. Beispielsweise dann, wenn die englischaffine Funsportszene versucht, Jugendslanghipsterdeutsch mit neuerdings herrschenden „LAY OUT VOR LIE BEN“ sowie englischen Marketingtexten zu kombinieren.

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Im Gespräch zum Thema Stilblüten

Der Hörfunksender SWR2 widmete seine Matinee an diesem Sonntag dem Thema Blüten. Und zwar Blüten jeglicher Art, also nicht nur den schönen, duftenden in Wiese und Garten, sondern auch anderen Blüten wie Scheinblüten, Banknotenblüten und Stilblüten. Moderator Georg Brandl nahm dies zum Anlass, um sich mit mir über meine Arbeit, meinen Werdegang und mein neuestes Buch „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ zu unterhalten, in dem es von Stilblüten natürlich nur so wimmelt. Den Beitrag können Sie noch ein Jahr lang hier in der Mediathek des SWR aufrufen.

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Von Dativ & Goliath: Heißt es „dieses Jahres“ oder „diesen Jahres“?

Zum zweiten Mal ist eine Kolumne aus meiner Feder in den „Sprachnachrichten“ erschienen, der von Prof. Walter Krämer herausgegebenen Zeitschrift des Vereins Deutsche Sprache. Das Thema dürfte jenen, die meine Bücher kennen, bekannt vorkommen, es wurde aber von mir für die „Sprachnachrichten“ noch einmal neu bearbeitet. Klicken Sie auf den Artikel, um die Großansicht angezeigt zu bekommen.

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5.7.2017, Interview mit kress.de

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Abdruck des Gesprächs zwischen Frank Hauke-Steller und Bastian Sick, geführt am 15.6.2017