Samstag, 18. August 2018

Zum Signieren nach Köln

Am Donnerstag bin ich nach Köln gereist, wo es ein freudiges Wiedersehen mit meinem Verleger und meiner Lektorin gab. Der Anlass für die Reise war eine Signierstunde der besonderen Art: 200 Exemplare des frisch erschienenen Buchs „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ warteten bei Kiepenheuer & Witsch darauf, signiert und an die Fotoeinsender verschickt zu werden. Das war Akkordarbeit, ausgerechnet am heißesten Tag des Jahres!

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Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen!

Voller Freude darf ich Ihnen das Erscheinen des sechsten Happy-Aua-Buchs mit dem Titel „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ ankündigen. Mit 224 Seiten ist es der bisher umfangreichste Band der Reihe. Darin befinden sich mehr als 300 Fundstücke aus dem berühmten „Irrgarten der deutschen Sprache“, von dem wir alle inzwischen wissen, dass er mehr irre als Garten ist.

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Stimm-Zettel für die Brief-Wahl von dem Land-Tag

Am 7. Mai sollen die Schleswig-Holsteiner einen neuen Landtag wählen. Dazu hat jeder Wahlberechtigte eine Benachrichtigung erhalten. Darin ist allerdings nicht von Landtag, Wahlschein und Briefwahl die Rede, sondern von irritierend zerstrichelten Dingen wie Land-Tag, Wahl-Schein und Brief-Wahl. Das amtliche Schreiben ist nämlich in sogenannter Leichter Sprache aufgesetzt – nur wird dem Wähler das mit keinem Wort erklärt.

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Tallinn

Meine jüngste Reise führte mich in ein Land, in dem ich noch nie zuvor gewesen war, obwohl es gar nicht so weit entfernt ist und noch dazu am selben Meer liegt wie mein Zuhause: Estland. Auf Einladung des Estnischen Deutschlehrerverbandes, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, flog ich für vier Tage nach Tallinn, um auf der Jahrestagung der Deutschlehrer aus meinen Büchern vorzulesen – und um Land und Leute kennenzulernen. In weiser Voraussicht hatte ich meinen Schal und eine Wollmütze eingepackt, denn in Tallinn war es noch ein paar Grad kühler als bei uns.

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Rettet die Schreibschrift!

Ein Leser aus Bremen kämpft für die Beibehaltung des Schreibschriftunterrichts an einer Bremer Grundschule. Es ist aber kein Lehrer, kein Pädagoge, sondern „nur“ ein engagierter Vater. Die Schule will nur noch Druckschrift unterrichten, und den meisten anderen Eltern ist das egal. Offenbar hat sich noch nicht ausreichend herumgesprochen, welch wichtige Rolle das Lernen der Schreibschrift bei der Entwicklung des Gehirns spielt.

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Frühlingsgefühle

Die gefühlte Wahrnehmung entspricht bekanntlich nicht immer den exakten Messwerten, daher kann es sein, dass diese Primeln das Blühen nur vortäuschen.

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Wie lautet die Einzahl von Geschwister?

Frage einer Leserin: Sehr geehrter Herr Sick, ich habe sechs Brüder, und es ist schon ein Runninggag geworden, mich als „Lieblingsschwester“ zu bezeichnen. Wer mein Lieblingsbruder sei, ist leicht zu fragen, doch was ist eigentlich die richtige Singularform von „Geschwister“? „Geschwist“ klingt so komisch. Gibt es vielleicht gar keine einzelnen Geschwister?

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