Dienstag, 30. Mai 2017

Wofür ist das Semikolon gut?

Es ist das Stiefkind unter den Satzzeichen, oft unterschätzt und verkannt: das Semikolon. Mehr als ein Komma, weniger als ein Punkt. Viele Menschen wissen nicht, was sie damit anfangen sollen, und halten das Semikolon für überflüssig. Sein besonderer Nutzen liegt in etwas, das nicht jedem liegt: in der Differenzierung, der typografischen Auflockerung, der stilistischen Verfeinerung. 

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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod – Folge 4-6

Dativ 3er-Band 4-6 KiWi Cover (komp)
Datum: 10. November 2016
Format: Taschenbuch, KiWi 1523
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-462-04941-1

Die letzten drei Folgen der erfolgreichsten Grammatiksaga aller Zeiten in einem Band!

Mit über vier Millionen verkauften Exemplaren haben Bastian Sicks Bestseller »Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod« längst Kultstatus erreicht. Klug und humorvoll führt Sick seit über einem Jahrzehnt durch den deutschen Sprachdschungel, in dem Genitiv und Konjunktiv ums Überleben kämpfen, der Plural von Wasser schwer zu finden ist und der Maulwurf seinen Namen zu Unrecht trägt. Zwischen wild wuchernden Stilblüten erklärt er halbvergessenen etymologischen Fabelwesen seine Liebe und inflationären Füllwörtern den Kampf. Ein Buch zum Stöbern, Staunen und Immer-wieder-Nachschlagen. [KiWi-Pressetext]

Sehen Sie hier die zweiseitige Programmvorschau aus dem KiWi-Herbstkatalog 2016

Der schwieriger deutscher Satz

Eine Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache schrieb mir, es treibe sie jedes Mal „in den Wahnsinn“, wenn sie ihren ausländischen Schülern die Deklination von Adjektiven erklären solle. Schlimm genug, dass es im Deutschen drei grammatische Geschlechter gebe. Darüber hinaus hätte man es noch mit drei Formen der Beugung zu tun: einer starken, einer schwachen und einer gemischten. Als Muttersprachlerin wisse sie natürlich intuitiv, wann welche Form verlangt sei. Doch damit es auch ihre Schüler verstehen können, würde sie ihnen gern erklären können, warum es diese unterschiedlichen Formen der Beugung gibt und nach welchem Prinzip sie gebraucht werden. Wie solle man Deutschlernenden verständlich machen, dass es zwar „ein schwieriger deutscher Satz“ heißt, aber nicht „der schwieriger deutscher Satz“?

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Weit gereist oder weitgereist?

Die Teilnehmer eines „Deutsch als Fremdsprache“-Kurses beschäftigt die Frage, ob man „weit  gereist“ in einem oder in zwei Wörtern schreibt. Der Zwiebelfisch erklärt, dass beides möglich ist – und dass es dabei einen Bedeutungsunterschied gibt, der von der Rechtschreibreform um ein Haar eingeebnet worden wäre.

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Hört, höhrt!

Falls Sie sich je gefragt haben, wie viel ein „h“ wert ist, hätten wir hier eine Antwort: genau 5 Euro und 4 Cent.

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Wer sagt, vor „und“ dürfe nie ein Komma stehen?

Über die „neuen“ Regeln der Rechtschreibreform (die mittlerweile auch schon 20 Jahre alt sind) kursieren zahlreiche Gerüchte. Eines davon betrifft die Zeichensetzung. Es besagt, dass vor „und“ kein Komma mehr stehen dürfe. Nie mehr. Unter keinen Umständen. Doch das ist Unsinn. Vor „und“ kann sehr wohl ein Komma stehen. In bestimmten Fällen ist es sogar zwingend erforderlich. 

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