Donnerstag, 21. September 2017

Tallinn

Meine jüngste Reise führte mich in ein Land, in dem ich noch nie zuvor gewesen war, obwohl es gar nicht so weit entfernt ist und noch dazu am selben Meer liegt wie mein Zuhause: Estland. Auf Einladung des Estnischen Deutschlehrerverbandes, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, flog ich für vier Tage nach Tallinn, um auf der Jahrestagung der Deutschlehrer aus meinen Büchern vorzulesen – und um Land und Leute kennenzulernen. In weiser Voraussicht hatte ich meinen Schal und eine Wollmütze eingepackt, denn in Tallinn war es noch ein paar Grad kühler als bei uns.

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Rettet die Schreibschrift!

Ein Leser aus Bremen kämpft für die Beibehaltung des Schreibschriftunterrichts an einer Bremer Grundschule. Es ist aber kein Lehrer, kein Pädagoge, sondern „nur“ ein engagierter Vater. Die Schule will nur noch Druckschrift unterrichten, und den meisten anderen Eltern ist das egal. Offenbar hat sich noch nicht ausreichend herumgesprochen, welch wichtige Rolle das Lernen der Schreibschrift bei der Entwicklung des Gehirns spielt.

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Frühlingsgefühle

Die gefühlte Wahrnehmung entspricht bekanntlich nicht immer den exakten Messwerten, daher kann es sein, dass diese Primeln das Blühen nur vortäuschen.

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Wie lautet die Einzahl von Geschwister?

Frage einer Leserin: Sehr geehrter Herr Sick, ich habe sechs Brüder, und es ist schon ein Runninggag geworden, mich als „Lieblingsschwester“ zu bezeichnen. Wer mein Lieblingsbruder sei, ist leicht zu fragen, doch was ist eigentlich die richtige Singularform von „Geschwister“? „Geschwist“ klingt so komisch. Gibt es vielleicht gar keine einzelnen Geschwister?

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Von Dativ und Goliath: Heißt es „vierzehntägig“ oder „vierzehntäglich“?

Ab sofort erscheint in den „Sprachnachrichten“ unter dem Titel „Von Dativ und Goliath“ eine regelmäßige Kolumne, für die ich besonders beliebte „Zwiebelfisch“-Fragen überarbeitet habe. Dabei sollen stets zwei ähnlich erscheinende, aber von der Bedeutung verschiedene Wörter gegenübergestellt werden. Den Anfang machen vierzehntägig und vierzehntäglich. Die nächste Kolumne erscheint im Juli, denn die  „Sprachnachrichten“ sind eine dreimonatlich (nicht dreimonatig) erscheinende Zeitschrift. Herausgegeben wird sie vom „Verein Deutsche Sprache“ und ihrem Vorsitzenden Prof. Walter Krämer.

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Benefizabend für die Diakonie Vorwerk

Am 21.2.2017 kam ich in den Genuss eines exzellenten Menüs und wunderbarer Musikdarbietungen bei der alljährlichen Benefizveranstaltung der Lübecker Diakonie Vorwerk im Café Ulrichs. Freilich musste ich mir den Genuss verdienen; denn ich war Teil des Unterhaltungsprogramms: als Gesprächsgast im Dialog mit dem Organisator Lutz Regenberg, als Vortragsredner zwischen den Gängen und als Glücksfee bei der Tombola. Durch Eintrittgelder und Lose kamen insgesamt 6000 Euro zusammen, die die Diakonie für die Einrichtung eines Übersetzungsbüros nutzen will, mit dem Texte in „leichte Sprache“ übersetzt werden sollen, damit auch Menschen mit geistiger Beeinträchtigung sie verstehen können.

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