Dienstag, 11. Dezember 2018

Heißt es „dieses Jahres“ oder „diesen Jahres“?

Zum zweiten Mal ist eine Kolumne aus meiner Feder in den „Sprachnachrichten“ erschienen, der von Prof. Walter Krämer herausgegebenen Zeitschrift des Vereins Deutsche Sprache. Das Thema dürfte jenen, die meine Bücher kennen, bekannt vorkommen, es wurde aber von mir für die „Sprachnachrichten“ noch einmal neu bearbeitet. Klicken Sie auf den Artikel, um die Großansicht angezeigt zu bekommen.

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Alter Lustmolch

Angesichts der blonden Dame rechts im Bild kann man nur hoffen, dass Kasper nicht zu früh kommt, denn die will seine Vorstellung bestimmt nicht verpassen.

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Zum Signieren nach Köln

Am Donnerstag bin ich nach Köln gereist, wo es ein freudiges Wiedersehen mit meinem Verleger und meiner Lektorin gab. Der Anlass für die Reise war eine Signierstunde der besonderen Art: 200 Exemplare des frisch erschienenen Buchs „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ warteten bei Kiepenheuer & Witsch darauf, signiert und an die Fotoeinsender verschickt zu werden. Das war Akkordarbeit, ausgerechnet am heißesten Tag des Jahres!

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Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen!

Voller Freude darf ich Ihnen das Erscheinen des sechsten Happy-Aua-Buchs mit dem Titel „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ ankündigen. Mit 224 Seiten ist es der bisher umfangreichste Band der Reihe. Darin befinden sich mehr als 300 Fundstücke aus dem berühmten „Irrgarten der deutschen Sprache“, von dem wir alle inzwischen wissen, dass er mehr irre als Garten ist.

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Stimm-Zettel für die Brief-Wahl von dem Land-Tag

Am 7. Mai sollen die Schleswig-Holsteiner einen neuen Landtag wählen. Dazu hat jeder Wahlberechtigte eine Benachrichtigung erhalten. Darin ist allerdings nicht von Landtag, Wahlschein und Briefwahl die Rede, sondern von irritierend zerstrichelten Dingen wie Land-Tag, Wahl-Schein und Brief-Wahl. Das amtliche Schreiben ist nämlich in sogenannter Leichter Sprache aufgesetzt – nur wird dem Wähler das mit keinem Wort erklärt.

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Tallinn

Meine jüngste Reise führte mich in ein Land, in dem ich noch nie zuvor gewesen war, obwohl es gar nicht so weit entfernt ist und noch dazu am selben Meer liegt wie mein Zuhause: Estland. Auf Einladung des Estnischen Deutschlehrerverbandes, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, flog ich für vier Tage nach Tallinn, um auf der Jahrestagung der Deutschlehrer aus meinen Büchern vorzulesen – und um Land und Leute kennenzulernen. In weiser Voraussicht hatte ich meinen Schal und eine Wollmütze eingepackt, denn in Tallinn war es noch ein paar Grad kühler als bei uns.

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Rettet die Schreibschrift!

Ein Leser aus Bremen kämpft für die Beibehaltung des Schreibschriftunterrichts an einer Bremer Grundschule. Es ist aber kein Lehrer, kein Pädagoge, sondern „nur“ ein engagierter Vater. Die Schule will nur noch Druckschrift unterrichten, und den meisten anderen Eltern ist das egal. Offenbar hat sich noch nicht ausreichend herumgesprochen, welch wichtige Rolle das Lernen der Schreibschrift bei der Entwicklung des Gehirns spielt.

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