Dienstag, 25. April 2017
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Tag Archiv: Wortherkunft

Herrenträume

Frauenzimmer, das; (veraltet) abwertende, scherzhafte Bezeichnung für eine weibliche Person; regional auch noch als wertfreies Synonym für Frau gebräuchlich („Sie ist ein fesches Frauenzimmer“) Kommentar auf www.booking.com zu einer Jugendherberge in Luxemburg, entdeckt von Bernd Meisterling-Riecks, Mönchengladbach Zum nächsten Fundstück

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Als man noch aufs Amt ging

Manche finden es verwunderlich, wenn sie hören, jemand gehe aufs Rathaus oder auf die Post. Sie finden, es müsse zum Rathaus und zur Post heißen. Dies ist die Geschichte von Herrn Innendrin, der niemals aufs Rathaus ging, auf keiner Schule war und aus Prinzip auch nicht auf die Toilette ging. …

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Von Viertel nach acht bis viertel neun

Deutschland ist in verschiedene Zeitzonen unterteilt. Überall beginnt die Tagesschau pünktlich um acht. Doch während sie im Westen um Viertel nach acht endet, endet sie im Osten und Süden um viertel neun. Und wenn es bei allen fünf vor zwölf ist, dann ist es in Sachsen „fünf vor um zwölf“. Sie finden, …

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Wem die Stunde schlägt

In Kindertagen zog man einander gern mit der albernen Frage auf: »Was ist das? Es hängt an der Wand, macht ticktack, und wenn es runterfällt, ist die Uhr kaputt.« Dann wurde man größer und erkannte: Der sprachliche Umgang mit der Uhr ist kein Kinderspiel. Seit Urzeiten bereiten die Uhrzeiten Probleme. …

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Von Tacheles, Schlamassel, Zockern und Ganoven

Jüdische Einwanderer bei der Ankunft in New York, Plakat aus dem Jahr 1917 Die deutsche Sprache hat aus vielen Quellen geschöpft. Eine davon war das Jiddische, die Sprache der europäischen Juden. Ohne Jiddisch könnten wir weder schachern noch zocken. Niemand hätte Massel oder Chuzpe, es gäbe weder Pleiten noch Zoff. Ohne …

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Alle Vögel sind schon da

Auszug aus dem Programm „Füllen Sie sich wie zu Hause“, Mitschnitt aus dem Saalbau Luisengarten in Würzburg vom 15.11.2014 © Bastian Sick © Bastian Sick

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