Dienstag, 21. November 2017
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Tag Archiv: Wortherkunft

Neue Wörter braucht das Land!

Der Deutsche macht Ausflüge, hält Abstand, nutzt den Augenblick und lebt mit Leidenschaft. Und damit er das kann, mussten all diese Wörter erst mal erfunden werden. Bis dahin machte man Exkursionen, hielt Distanz, nutzte den Moment und lebte mit Passion. Sagt Ihnen der Name Philipp von Zesen etwas? Wenn Sie …

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In oder nach 300 Metern abbiegen?

So eine Navi-Tante redet viel, wenn die Fahrt lang ist. Aber nicht immer sind wir uns sicher, ob es auch richtig ist. Soll man „nach 300 Metern“ abbiegen oder besser „in 300 Metern“? Oder ist das eine so gut wie das andere? Frage einer Leserin aus Hamburg: In unserem Unternehmen, das …

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An? Zu? Geschenkt!

Beschenkt man sich zu oder an Weihnachten? Am 24. Dezember begehen wir nicht nur das Fest der Lichter und Geschenke, sondern auch das Fest der Sprachwichtel. Ob man sich zu Weihnachten trifft oder an Weihnachten ist nicht eine Frage von richtig oder falsch, sondern von Nord oder Süd. In Norddeutschland ist die Präposition …

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Einsatz für Agent 00

Wie drückt man sich am besten aus, wenn man ein dringendes Bedürfnis hat? Mancher formuliert es mit Hilfe von Kaiser und Papst, andere munkeln etwas von einem kurzen Verschwinden oder von kleinen Tigern. Noch immer gibt es keinen allgemein akzeptierten Ausdruck für die alltäglichste Sache der Welt. Oft sind es …

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Von Autokorsen, Torwärtern und fiesen Möppen

In diesem Kapitel begegnen wir märchenhaften Fußballelfen und sagenumwobenen Eiländern. Außerdem treffen wir auf ganz alltägliche Dinge wie Wischmopp, Auspuff und Couch – allerdings in der Mehrzahl. Machen Sie sich auf ein ordentliches Chaos gefasst, am besten gleich auf mehrere Chaoti! Eine verblüffende Studie hat ergeben, dass Männer sich eher …

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Safran, öffne dich!

Sofa, Matratze, Kaffee und Zucker – ohne das Arabische wäre die deutsche Gemütlichkeit nur halb so gemütlich. Auch im Gewürzregal sähe es ziemlich trostlos aus. Ohne das Arabische hätten wir nicht mal Alkohol! Und keine Null. Und schon gar nicht alle Tassen im Schrank! Dass mich meine deutschen Zwiebelfisch-Kolumnen einmal …

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Fisimatenten/fiese Matenten

Das kuriose Wort „Fisimatenten“ wird gern als Übernahme aus dem Französischen erklärt. Es soll sich um die Verballhornung von „Visitez ma tente“ handeln, einer Einladung, mit der die napoleonischen Besatzungssoldaten angeblich deutsche Frauen in ihr Zelt zu locken versuchten. Doch eine andere Erklärung gilt als wahrscheinlicher, derzufolge hin­ter den Fisimatenten keine …

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Der mit dem Maul wirft

Sind Windhunde schnell wie der Wind? Reifen Schattenmorellen am besten im Schatten? Wurden am Rosenmontag einst Rosen unters Volk geworfen? Die Antwort lautet in allen Fällen: nein! Denn keines der Wörter hat mit dem zu tun, wonach es aussieht. Ich war gerade sieben Jahre alt, als ich zum ersten Mal …

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postum/posthum

Dies dürfte manchen Wortklauber überraschen: postum und posthum bedeuten tatsächlich dasselbe! Und zwar „nach jemandes Tod erfolgt“ (zum Beispiel eine Auszeichnung) oder „nach jemandes Tod erschienen, nachgelassen“. Dass nur „posthum“ dies bedeutete, während „postum“ mit „nachträglich“ gleichzusetzen sei, ist ein Missverständnis. Die Form ohne „h“ ist die ältere. Sie wurde …

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wohlgesinnt/wohlgesonnen

Die richtige Form heißt „wohlgesinnt“: Ich bin dir wohlgesinnt; er war mir wohlgesinnt.  Im Unterschied zu den Perfektpartizipien „ersonnen“, „versonnen“ und „besonnen“ handelt es sich bei „wohlgesinnt“ um ein Adjektiv. Ein Verb „wohlsinnen“ (Ich wohlsinne, du wohlsinnst …) gibt es nicht, daher gibt es auch die Formen „wohlsann“ und „wohlgesonnen“ …

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