Dienstag, 21. November 2017
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Tag Archiv: Wortherkunft

vor Ort/am Ort des Geschehens

Der Ausdruck „vor Ort“ ist ein treffliches Beispiel für die große deutschlandweite Karriere eines kleinen, sehr speziellen Idioms. „Vor Ort“ entstammt der Bergmannssprache. Das Wort „Ort“ gab es schon im Althochdeutschen, dort hieß es so viel wie Punkt, Spitze (und gemeint war die Spitze einer Waffe), äußeres Ende, Rand. Von …

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Albtraum/Alptraum

Dieses Wort bereitet unzähligen Lehrern, Schülern, Redakteuren, Setzern und Korrekturlesern nicht nur Alpdrücken, sondern auch noch Albdrücken. Tatsächlich sind seit Verabschiedung der Rechtschreibreform beide Schreibweisen zulässig. Bis dahin, also bis zum 1. August 1998, durfte das Wort nur mit „p“ geschrieben werden. Das erschien vielen aber nicht logisch, es wurde …

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Was meint eigentlich Halloween?

Groß ist das Gejammer über Anglizismen. Wörter wie „Sale“, „Flatrate“ und „Coffee to go“ sind kaum noch aus unserer Sprache wegzudenken.  Es gibt aber noch ganz andere Anglizismen, solche, die man nicht auf den ersten Blick erkennt. Frühe Vögel zum Beispiel. Oder Dinge, die eine Meinung haben. Kürbisse mit Fratzen. …

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Wir sind die Bevölkerung!

Manchmal geschieht es, dass Wörter, die jahrelang in aller Munde waren, aus der Mode geraten. Manche geraten sogar in Vergessenheit. Andere werden aus dem Wortschatz gestrichen, weil sie den Kriterien der „political correctness“ widersprechen. So wie das Wort „Negerkuss“. Den Traum aus Eiweißschaum und Schokoladenglasur darf man inzwischen nur noch …

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Ein Hoch dem Erdapfel

Man kennt sie als Herzogin, im Stanniol-Mantel, als grobe Country-Version, als Pomme Macaire, Gratin, Puffer, Kroketten oder als Pommes Frites – die Kartoffel ist äußerst vielseitig. Deshalb trägt sie auch viele verschiedene Namen. Eine Geschichte über die Geschichte der erstaunlichsten Frucht der Welt. Zur Feier des vorzeitigen Endes seiner Salat-Diät …

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Was man nicht in den Beinen hat …

Klar, das Auge sieht bekanntlich mit. Aber jetzt mal Schwamm beiseite, sonst wecken wir noch schlafende Hühner. Feststehende Redewendungen sind längst nicht so fest, wie man meint. Viele wackeln, dass einem ganz schwindlig wird. Aber das hat auch sein Gutes. Denn verdrehte Redensarten sind das tägliche Brot in der Salzsuppe …

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Kommt „ausgepowert“ aus dem Französischen?

Kann es sein, dass der Begriff „ausgepowert“ gar nicht englischer Herkunft ist, sondern aus dem Französischen stammt? Und was war zuerst da: das deutsche Wort „schick“ oder das französische „chic“? Leser stellen Fragen, der Zwiebelfisch gibt Auskunft. Frage einer Leserin aus Potsdam: Ich habe mal gehört, dass das Wort „ausgepowert“ …

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Warum heißt der Samstag auch Sonnabend?

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonnabend und Sonntag – haben Sie mitgezählt? Dann dürften Sie auf acht Wochentage gekommen sein! Wer Deutsch als Fremdsprache lernt und die Wochentage durchnimmt, könnte glauben, in Deutschland habe die Woche einen Tag mehr. Der Zwiebelfisch erklärt, was es mit dem doppelten sechsten Tag …

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Wie baut man einen Türken?

Woher stammt das Wort „getürkt“? Hat es wirklich etwas mit Türken zu tun? Darf man es überhaupt verwenden, oder bedient man damit womöglich ein unschönes Klischee? Leser stellen Fragen, der Zwiebelfisch gibt Auskunft. Frage einer Leserin: Immer wieder stolpere ich in der Presse über die Bezeichnung „getürkt“, wenn es um …

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Falsche Freunde

Hollywood-Stars, die Ungeheuer erschaffen, explodierende Boiler, die zu Schiffskatastrophen führen, schwerer Drogenmissbrauch in einem US-Krankenhaus und wie Bernadette Chirac Hillary Clinton beleidigte: Ohne die täglichen Übersetzungsfehler wäre das Leben nur halb so aufregend. Da heutzutage die meisten Nachrichten von internationaler Relevanz aus englischsprachigen Quellen stammen, besteht die Arbeit von deutschen Journalisten …

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