Dienstag, 25. April 2017
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Kolumnen

Eine Weihnachtsgeschichte

Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Sie können dieselbe Geschichte wieder und wieder hören, ohne dass ihnen dabei langweilig wird. Dem Vorlesen wohnt ein Zauber inne, sagt man. Diesen Zauber gilt es zu bewahren.

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Total verrückte Gimmicks

Die Kinderzeitschrift „Yps mit Gimmick“ hat eine ganze Generation geprägt, und zwar nachhaltig. Das stelle ich immer wieder fest, wenn ich irgendwo in einem Katalog, einem Werbeprospekt oder einer Internetseite auf ein mehr oder weniger seriöses Angebot stoße, das sich anhört, als wäre es ein Gimmick aus Yps.

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Was ist Liebe?

Zweifellos beschäftige ich mich gern mit der deutschen Sprache. Manchmal darf ich aber auch Fragen beantworten, die mit Rechtschreibung und Grammatik nur sehr entfernt zu tun haben. Anfang dieser Woche erhielt ich eine E-Mail von einer ehemaligen Kommilitonin, die mich fragte, ob ich wohl ihrer 14-jährigen Tochter im Rahmen eines  Projekts für den Religionsunterricht ein paar Zeilen zum Thema „Was ist Liebe?“ schreiben könne. Das sei zwar „eine zugegebenermaßen etwas globalgalaktische Frage“, aber vielleicht fiele mir ja etwas Passendes dazu ein. Ich sah darin eine willkommene Abwechslung, und so setzte ich mich mit einer Tasse Tee an meinen Schreibtisch, ließ den Blick hinaus in den milchig-trüben Herbsthimmel schweifen und sann darüber nach, wie ich   einem jungen Menschen erklären soll, was Liebe ist. Möglichst ohne  Pathos und Kitsch, aber dennoch so, dass es dem großen Thema einigermaßen gerecht wird. Und so schrieb ich:

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Heute im TV

Wo wird der Pastor mit einem Mann verkuppelt? Wo zeigt man Frauen mit käsigem Leib und stämmige irische Regisseure? Wo erscheint Semino Rossi gleich doppelt auf zwei Kanälen? Wo moderieren ein Eichhorn und ein Wolf gemeinsam eine Sendung? Natürlich nur hier – im Fernsehprogramm!

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Unerfülltes Futur II

Ein Leser stellt die Frage, ob es richtig sei, zu behaupten, Willy Brandt wäre am 18. Dezember 100 Jahre alt geworden. Denn der 18. Dezember sei ja noch nicht vorbei, der komme erst noch. Grund genug für den Zwiebelfisch, sich ein paar Gedanken über unerfüllbare Möglichkeiten in der vollendeten Zukunft zu machen.  

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Drache/Drachen

Der Drache ohne „n“ ist das feuerspeiende Fabelwesen, auch Lindwurm genannt. Der Drachen mit „n“ ist erstens das Fluggerät, das man an einer Schnur in den Himmel steigen lässt, zweitens das Wikingerschiff und drittens eine abfällige Bezeichnung für eine zänkische (meist weibliche) Person. Beide Drachen-Wörter sind miteinander verwandt und gehen auf das griechische Wort drakon zurück. Die Form mit „n“ ist eine jüngere Nebenform, die sich nicht nur in der Bedeutung unterscheidet, sondern auch in der Beugung. Im Genitiv erhält sie nämlich ein „s“: 

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Geht ein Zyklop zum Augearzt

Eine Leserin aus Köln hat dieses Graffito gesehen, musste darüber lachen und kam anschließend ins Grübeln: Warum heißt es „Hals-Nasen-Ohren-Arzt“ und nicht „Hals-Nase-Ohren-Arzt“? Schließlich hat der Mensch doch nur eine Nase. Der „Zwiebelfisch“ gibt Antwort.

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Sie oder sie?

Dass die Großschreibung von „Sie“ und „Ihnen“ mit der Rechtschreibreform abgeschafft worden sei, ist ein weit verbreiteter Irrtum.

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Wir braten Sie gern!

Kürzlich las ich in einer E-Mail: „bei uns wird service großgeschrieben“, und wunderte mich ein wenig. Korrekte Großschreibung ist nämlich nur selten im Service inbegriffen, andere Aspekte der Rechtschreibung schon gar nicht. Sonst aber wird jeder Ihrer Wünsche erfüllt. Ob Vorort oder bei Ihnen zuhause im Garten.

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Eine Klobrille namens Maren

Die drollige Sprache des Ikea-Konzerns kommt bei den meisten Kunden gut an. Doch das familiäre Knuddelimage ist kein liebenswerter Zufall, sondern knallhart kalkuliert. Manchmal geht der Marketingabteilung aber auch etwas daneben. Besonders bei einem Produkt erwies sich die frisch-fröhliche Namensgebung als buchstäblicher Griff ins Klo.

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