Montag, 19. Februar 2018
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Kolumnen

Mann Gottes und des Genitivs

Dass sich der Genitiv im Deutschen bis heute gehalten hat, ist vor allem einem Mann zu verdanken: Dr. Martin Luther. Ohne Luther wäre der 2. Fall womöglich längst aus unserer Sprache verschwunden, so wie im Englischen und im Niederländischen, wo man ihn allenfalls noch unter dem Etikett »historisch« kennt. 

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Willkommen im Erregungsland

Falls Sie von den orthografischen Missständen in unserem Land niedergeschmettert sind, dann gönnen Sie sich einen kleinen Urlaub. Das wird Sie auf andere Gedanken bringen. Denn nirgends ist der Umgang mit der deutschen Sprache so einfallsreich und ausgefallen wie im Ausland.

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Wirsch, bändig, aufhörlich

Unvernunft begegnet man mit Vernunft, Unhöflichkeit mit Höflichkeit. Doch wie begegnet man Unverfrorenheit und Unverblümtheit? Mit Verfrorenheit und Verblümtheit? Von einer ganzen Reihe von Un-Wörtern scheinen uns die dazugehörigen Wörter zu fehlen. 

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Die unglaubliche Geschichte der total verrückten Filmtitel

Es gab eine Zeit, in der am deutschen Kinohimmel ein Feuerwerkskracher nach dem anderen explodierte. Durch freie Übersetzung entstanden die verrücktesten Titel – einige besonders dämlich, andere überaus gelungen. Diese Kultur geht uns langsam verloren, denn kaum ein Filmverleiher macht sich heute noch die Mühe, englische Filmtitel zu übersetzen. Und wenn, dann verpasst er dem Film einen anderen englischen Titel.

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nötig/notwendig

In Verbindung mit „sein“ können die Adjektive „nötig“ und „notwendig“ gleichermaßen stehen:

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Bitte, danke, bitte?

Ein Leser aus der Schweiz möchte wissen, was es mit dem Wort „bitte“ auf sich hat, mit dem man ein „danke“ erwidert. Worum bittet man da? Und warum eigentlich? Man wurde doch selbst um etwas gebeten. Handelt es sich einfach nur um ein Echo auf das „bitte“ des Bittenden oder steckt mehr dahinter?

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