Donnerstag, 17. August 2017
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Kolumnen

Die unglaubliche Geschichte der total verrückten Filmtitel

Es gab eine Zeit, in der am deutschen Kinohimmel ein Feuerwerkskracher nach dem anderen explodierte. Durch freie Übersetzung entstanden die verrücktesten Titel – einige besonders dämlich, andere überaus gelungen. Diese Kultur geht uns langsam verloren, denn kaum ein Filmverleiher macht sich heute noch die Mühe, englische Filmtitel zu übersetzen. Und wenn, dann verpasst er dem Film einen anderen englischen Titel.

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nötig/notwendig

In Verbindung mit „sein“ können die Adjektive „nötig“ und „notwendig“ gleichermaßen stehen:

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Bitte, danke, bitte?

Ein Leser aus der Schweiz möchte wissen, was es mit dem Wort „bitte“ auf sich hat, mit dem man ein „danke“ erwidert. Worum bittet man da? Und warum eigentlich? Man wurde doch selbst um etwas gebeten. Handelt es sich einfach nur um ein Echo auf das „bitte“ des Bittenden oder steckt mehr dahinter?

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Die Geschichte des O

Alle Jahre wieder singen wir „O du fröhliche“ und „O du selige“. Und manch einer fragt sich: Was ist das eigentlich für ein „O“, das da besungen wird? Ist es überhaupt ein Wort? O ja, das ist es in der Tat! Ein sehr gefühlvolles Wort sogar. Und noch dazu das kürzeste Wort, das die deutsche Sprache zu bieten hat.

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Eine Weihnachtsgeschichte

Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Sie können dieselbe Geschichte wieder und wieder hören, ohne dass ihnen dabei langweilig wird. Dem Vorlesen wohnt ein Zauber inne, sagt man. Diesen Zauber gilt es zu bewahren.

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Total verrückte Gimmicks

Die Kinderzeitschrift „Yps mit Gimmick“ hat eine ganze Generation geprägt, und zwar nachhaltig. Das stelle ich immer wieder fest, wenn ich irgendwo in einem Katalog, einem Werbeprospekt oder einer Internetseite auf ein mehr oder weniger seriöses Angebot stoße, das sich anhört, als wäre es ein Gimmick aus Yps.

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Was ist Liebe?

Zweifellos beschäftige ich mich gern mit der deutschen Sprache. Manchmal darf ich aber auch Fragen beantworten, die mit Rechtschreibung und Grammatik nur sehr entfernt zu tun haben. Anfang dieser Woche erhielt ich eine E-Mail von einer ehemaligen Kommilitonin, die mich fragte, ob ich wohl ihrer 14-jährigen Tochter im Rahmen eines  Projekts für den Religionsunterricht ein paar Zeilen zum Thema „Was ist Liebe?“ schreiben könne. Das sei zwar „eine zugegebenermaßen etwas globalgalaktische Frage“, aber vielleicht fiele mir ja etwas Passendes dazu ein. Ich sah darin eine willkommene Abwechslung, und so setzte ich mich mit einer Tasse Tee an meinen Schreibtisch, ließ den Blick hinaus in den milchig-trüben Herbsthimmel schweifen und sann darüber nach, wie ich   einem jungen Menschen erklären soll, was Liebe ist. Möglichst ohne  Pathos und Kitsch, aber dennoch so, dass es dem großen Thema einigermaßen gerecht wird. Und so schrieb ich:

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Heute im TV

Wo wird der Pastor mit einem Mann verkuppelt? Wo zeigt man Frauen mit käsigem Leib und stämmige irische Regisseure? Wo erscheint Semino Rossi gleich doppelt auf zwei Kanälen? Wo moderieren ein Eichhorn und ein Wolf gemeinsam eine Sendung? Natürlich nur hier – im Fernsehprogramm!

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