Dienstag, 26. März 2019
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Kolumnen

Die geschleifte Sprache

Wie man auf „bild.de“ erfahren konnte, ist eine Frau auf einem Parkplatz in Tampa (Florida) aus einem fahrenden Auto überfallen worden. Einer der Räuber versuchte ihr im Vorbeifahren die Handtasche zu entreißen. Doch sie hielt diese mit beiden Händen fest umklammert, sodass sie vom Auto zu Boden geworfen und einige Meter „mitgeschliffen“ wurde. So las und hörte man es im Beitrag auf „bild.de“.

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Der Vogel und die Vögelin

Die Gans hat ihren Ganter, die Ente ihren Erpel und die Henne ihren Hahn. Doch wie sieht es mit anderen Vögeln aus? Werden die Geschlechter von Eulen, Spatzen und Kranichen namentlich unterschieden? Wie heißt der Krähenmann? Ist die Frau des Raben eine Rabin? Und wie nennt man die Lebenspartnerin des Uhus?

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Pup, Pups, Pupsss

Frage eines Lesers: Wie ist eigentlich der Plural von „Pups“? „Zwei Pup“ – wie meine Tochter meint? Oder „zwei Pupse“? Oder „zwei Pups“? Können Sie helfen?

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Was bedeutet „trennschaft“?

Frage eines Lesers: Lieber Zwiebelfisch, gerade bin ich mit meinen Kollegen über einen Begriff gestolpert, der mir bis dato unbekannt war: „Sofern eine Zuordnung nicht trennschaft zu treffen ist, ist entweder ein Zwischenschritt einzufügen oder das Gebiet zu wählen, welches größeren Anteil hat.“ Nun meine Frage an Sie: Was bedeutet das Wort „trennschaft“? Kann das überhaupt ein offizielles Adjektiv sein, oder liegt hier nicht eher ein falscher Suffixgebrauch vor, da -schaft doch normalerweise stets ein Substantiv kennzeichnet (Freundschaft, Wirtschaft, Gemeinschaft)? Falls es existiert, woher kommt es? Ich hoffe sehr, dass Sie mir weiterhelfen können und freue mich auf Ihre Rückmeldung! Samuel S., Remseck am Neckar

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Mit und ohne Komma gedroht

„Klimakonferenz droht, im Chaos zu versinken“, titelte ein Online-Magazin im Dezember 2011. Das war einerseits erschreckend, andererseits ein willkommener Anlass, darauf hinzuweisen, dass das Verb „drohen“ unterschiedliche Bedeutungen mit jeweils unterschiedlichen Konsequenzen für die Zeichensetzung hat.

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Ich floate, du floatest, wir sind gefloatet

Ich habe ein neues Wort gelernt! Wie die meisten neuen Wörter kommt es aus dem Englischen. Es heißt „floaten“ – mit den Formen „ich floate“, „du floatest“, „er floatet“, „ich floatete“ und „wir sind gefloatet“ oder auch „wir haben gefloatet“.

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Sie bei Maischberger

„Hassen Sie Ihren Boss?“, fragte Sandra Maischberger in der Sendung vom 25.10.2011. Allerdings in einer Schreibweise, die zu einer anderen Deutung einlud, nämlich: „Hassen die dort ihren Boss?“

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