Donnerstag, 21. Oktober 2021

Neues über Griechenland

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Foto: Screenshot der Sendung „Unsere wunderbare Erde“ mit einer Computersimulation der griechischen Landverschiebung. Nicht an seinen Schulden wird Griechenland zerbrechen, sondern an Afrika und Arabien.  

Arme Angie, armes Griechenland! Alle Mühe war umsonst! Laut einer seriösen Magazinsendung ist Griechenland dabei, sich dauerhaft von Europa zu lösen und auseinanderzubrechen. Und kein Euro-Rettungsschirm wird das verhindern können!

Seit ich zum ersten Mal Vicky Leandros von der Bouzouki singen hörte und seit Nana Mouskouri mir zum ersten Mal etwas von weißen Rosen aus Athen ins Ohr säuselte, seitdem liebe ich Griechenland. Und wie kein Zweiter habe ich es begrüßt, als Griechenland 1981 in die EU aufgenommen wurde und später der Euro-Zone beitrat. Als die griechische Finanzkrise ausbrach, die fiese, war ich mir sicher, dass diese – wie schon jede andere Krise – mit deutschen Krediten schnell gelöst würde. Doch nun weiß ich, dass es keinen Grund zur Hoffnung gibt. In der Dokumentation „Unsere wunderbare Erde“ des Science Channel wurde mir gezeigt, wie es um die Zukunft Griechenlands bestellt ist. Fassungslos vernahm ich den Satz: „Griechenland ist dabei, sich von Europa zu lösen und auseinanderzubrechen.“

Was die vom Science Channel sagen, ist wissenschaftlich verbürgt und somit unumstößlich. Mit Griechenland geht es den Bach runter! Genauer gesagt ins Mittelmeer runter. Schuld daran ist nicht die Staatsverschuldung; auch nicht die laxe Steuermoral der Griechen, sondern etwas ganz anderes, nämlich die Dynamik der Plattentektonik im Mittelmeer. Tja. Da können die Wirtschafts- und Finanzpolitiker Europas noch so kühne Rettungsaktionen aushecken; es ist alles für die Katz. In einigen Jahrmillionen wird Griechenland auseinanderbrechen!   Unter dem Druck der afrikanischen Platte und der arabischen Platte werden alle Platten von Vicky und Nana zerbersten, die Bouzoukis werden zersplittern und die weißen Rosen für immer verblühen. Verdammte Plattentektonik! Gleich morgen werde ich einen Griechenland-Urlaub buchen, denn ab sofort lautet die Devise: „Besuchen Sie Griechenland, solange es noch nicht auseinandergebrochen ist!“    

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