Samstag, 28. August 2021

Zwiebelfisch

Juli, 2013

  • 23 Juli

    Meines Onkel(s) Tom(s) Hütte

    Eine Leserin wollte von mir wissen, was aus Onkel Toms berühmter Hütte wird, wenn man davor noch ein weiteres Wort stellt, zum Beispiel das Pronomen »meines«. Wird sie dann zu »meines Onkel Toms Hütte« oder zu »meines Onkels Tom Hütte«? Eine knifflige Frage: Wie viel Genitiv vertragen eine alte Hütte und ihr …

Juni, 2013

  • 12 Juni

    Tesa-Film ist fast Leim

    Was haben Eifersucht und Schufterei gemeinsam? Was verbindet Peer Steinbrück mit Rupert Siebeneck? Und Gerhard Schroeder mit Dr. Roger Drehachse? Die Antwort lautet: die Buchstaben! Eine der lustvollsten Arten, sich mit Wörtern zu beschäftigen, ist die Suche nach Anagrammen. Im September 2013 stehen die 18. Bundestagswahlen an. Höchste Zeit also, …

Mai, 2013

  • 29 Mai

    Der Bierbraumeister Heidenreich

    Der Reimemeister Heidenreich verheißt uns Spiel und Spaß zugleich. Berühmt wurde er als Bierbraumeister und Kannibale, der sich seinen speziellen Reim auf Besonderheiten der Rechtschreibung machte. Und weil das Reimen mit Heidenreich auch heute noch einen Heidenspaß macht, haben der Zwiebelfisch und seine Facebook-Freunde reichlich geheidenreimt. Hier finden Sie eine …

  • 28 Mai

    Weiter kommen oder weiterkommen?

    Beim Blättern in einem Magazin für Schüler und Studenten lachte mir eine junge Frau entgegen, die ein knallrotes T-Shirt mit dem Aufdruck trug: »Lieber weiter kommen, als stehen bleiben.« Dabei handelte es sich um eine Werbung des Textildiscounters Kik. Der näht nicht nur mit der heißen Nadel, der wirbt auch so. …

  • 15 Mai

    Mumpitz, Kinkerlitzchen und Firlefanz

    Nicht nur Literaten und Gelehrte haben neue Wörter erschaffen. Eine ebenso munter sprudelnde Quelle war seit je der Volksmund. Als besonders einfallsreich erwies er sich im Erfinden von Ausdrücken für Unsinn, Verrücktheit und überflüssigen Kram.  Manchmal höre oder lese ich irgendwo ein drolliges Wort, das wie ein Relikt aus einer …

April, 2013

  • 17 April

    Verehren, verachten, vergönnen, verzeih‘n

    Wenn „verehren“ so viel wie „besonders ehren“ bedeutet, warum ist „verachten“ dann nicht „besonders achten“? Wenn „verkennen“ das Gegenteil von „kennen“ ist, warum ist „vergönnen“ dann nicht das Gegenteil von „gönnen“? Die Antwort auf diese Fragen steckt in der Vorsilbe: Das unscheinbare „ver“ hat es in sich! Es ist ein …

Februar, 2013

  • 19 Februar

    Etw. z. Th. Abk.

    Das Kürzel i. A. steht u. a. für „im Auftrag“, und a. M. steht für alles Mögliche, nur nicht für „alles Mögliche“. Ein Dp.-Z. ist kein Diplom-Zahnarzt und etwas, das in Ordnung ist, ist möglicherweise OK, vielleicht aber auch o. k., O. K. oder ok? Die Sache mit den Abkürzungen …

Januar, 2013

  • 9 Januar

    Kesse Wecken, dufte Schrippen

    Oft sind es Kleinigkeiten, an denen sich ein großer Streit entzünden kann. Kleinigkeiten wie ein Brötchen zum Beispiel. In einem Zeitungsinterview regte sich Wolfgang Thierse darüber auf, dass die gute alte Berliner Schrippe immer häufiger als Wecke angeboten werde. Damit brachte er die Schwaben gegen sich auf.  Während sich die …

  • 9 Januar

    Brötchen, Wecken und Semmel

    (Diese Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

Dezember, 2012

  • 19 Dezember

    Das schmeckt aber gut!

    Das Leben steckt voller Widersprüche. Als Kind hörte ich oft den Ausruf: „Du bist aber groß geworden!“, heute sagt man mir gelegentlich: „Das ist aber nett von Ihnen!“ Warum „aber“? Hatte man etwas anderes von mir erwartet? Grund genug für ein Kapitel ohne Wenn, dafür aber mit ganz viel Aber. …