Mittwoch, 24. März 2021
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Zwiebelfisch

Einsatz für Agent 00

Wie drückt man sich am besten aus, wenn man ein dringendes Bedürfnis hat? Mancher formuliert es mit Hilfe von Kaiser und Papst, andere munkeln etwas von einem kurzen Verschwinden oder von kleinen Tigern. Noch immer gibt es keinen allgemein akzeptierten Ausdruck für die alltäglichste Sache der Welt.

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Liebling, Was Wird Nun Aus Uns Beiden?

Pump Up Your Letters! Es Regiert Die Allwortgroßschreibung! So machen es iTunes und Amazon vor. Aber nicht mit mir! Wer sich darüber aufregt, dass alle Anfangsbuchstaben in deutschen Liedertiteln großgeschrieben werden, der findet in dieser Kolumne einen Seelenverwandten.

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Ziehen Sie die Brille aus!

Man kann Klamotten anziehen und Schuhe. Man kann auch Pech anziehen oder Glück. Und dann gibt es da noch dieses sonderbare Phänomen, dass Menschen Brillen, Uhren und sogar Taschen anziehen. Und das alles ohne Magnetismus!

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Die Entmannung unserer Sprache

Ist unsere Sprache sexistisch? Werden Frauen durch Wörter wie „Studenten“, „Besucher“ und „Fußgänger“ diskriminiert? Müssen wir das Deutsche einer Geschlechtsumwandlung unterziehen? Einige Bürokraten verlangen dies tatsächlich, vor allem in der Schweiz.

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Muss eine Reihe von Ministern müssen?

Wer hat mehr Macht, wenn eine Menge Politiker im Spiel sind: die Politiker oder die Menge? Wer wird sich durchsetzen, wenn es um die Mehrheit der Arbeiter geht: die Arbeiter oder die Mehrheit? Hier wird eine Reihe Fragen gestellt. Und es werden eine Menge Antworten gesucht.

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Von Autokorsen, Torwärtern und fiesen Möppen

In diesem Kapitel begegnen wir märchenhaften Fußballelfen und sagenumwobenen Eiländern. Außerdem treffen wir auf ganz alltägliche Dinge wie Wischmopp, Auspuff und Couch – allerdings in der Mehrzahl. Machen Sie sich auf ein ordentliches Chaos gefasst, am besten gleich auf mehrere Chaoti!

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Hart, aufs Härteste, Horst

Drei Tage Jubel um Lena waren offenbar zu viel für den Bundespräsidenten. Horst Köhlers Rücktritt traf einige wie ein Blitz, andere wie der Donner und fast alle ins Sprachzentrum. Angela Merkel bedauert „aufs Allerhärteste“ und meint: Es ist Zeit für eine weibliche Präsidentin.

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Von Läuchen, Milchen und Sänden

Wie man Fisch, Wein und Brot vermehren kann, steht in der Bibel. Doch wie ist es mit Lauch, Milch und Sand? Dieses Kapitel gibt pluriforme Antworten auf singuläre Fragen und zeigt, wie man es fertigbringt, das Unzählbare zählbar zu machen.

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Die unendliche Ausdehnung der Gegenwart

„Diebe räumen Villa aus“, „Ehemann erschlägt Frau im Schlaf“, „Papst dankt ab“ – was immer in der Welt passiert, wir erfahren es, als geschähe es in ebendiesem Moment. Zeitungssprache verkündet die Gegenwart – dabei berichtet sie bestenfalls vom Gestern.

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