Freitag, 17. August 2018

Heißt es „behangen“ oder „behängt“?

„Ich brauch mal deinen Rat“, sagte meine Freundin Sibylle kürzlich. „Ich schreibe gerade Weihnachtskarten, und da heißt es … “ – „Wie bitte?“, unterbrach ich sie. „Du schreibst jetzt schon Weihnachtskarten? Im Hochsommer?“ – „Warum nicht? Ich schreibe auf Vorrat! Im Dezember hab ich genug anderes zu tun. Also, ist der Satz so in Ordnung: Ich schreibe dir von unter einem mit Kugeln und Lametta behangenen Weihnachtsbaum … Kann man das sagen: von unter?“ – „Besonders elegant ist es nicht, und gelogen noch dazu.“ – „Das weiß ja keiner außer dir“, meinte Sibylle. „Auf jeden Fall ist der Weihnachtsbaum nicht mit Kugeln und Lametta behangen, sondern behängt“, stellte ich richtig.

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Interview im christlichen Magazin „stadt gottes“

Im Februar traf ich mich in Köln mit Melanie Fox vom Magazin „stadtgottes“, das ich bis dahin noch nicht kannte. Sie führte mit mir ein langes Gespräch über Gott und die Welt – im wörtlichen Sinne, denn es ging um den Glauben. Nun ist das Gespräch unter dem Titel „11 Fragen an … Bastian Sick“ erschienen. Um es zu lesen, klicken Sie auf das Bild oder hier. Eine Langfassung gibt’s auf stadtgottes.de.

Neue Kolumne im Mitarbeitermagazin „Kontakt“ der Firma Würth

Die Firma Würth in Künzelsau ist nicht nur ein bedeutendes Handelsunternehmen für Schrauben, sie ist mit 6800 Mitarbeitern auch ein wichtiger Arbeitgeber. Nachdem der Chef, Prof. Reinhold Würth, unlängst in einem Vortrag moniert hatte, dass nicht einmal seine Manager in der Lage seien, ihre Schreiben an ihn in korrektem Deutsch zu verfassen, kam man auf die Idee, im monatlich erscheinenden Mitarbeitermagazin „Kontakt“ eine Rechtschreibkolumne einzurichten. Als Autor kam natürlich nur einer in Betracht: der Sick. Der hat sich auch nicht lange bitten lassen und sich gleich ans Werk gemacht. Lesen Sie hier den ersten Beitrag zur Frage „Dass oder das?“.

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Brisant (ARD)

Beitrag der Magazin-Sendung „Brisant“ zur Forderung der Gleichstellungsbeauftragten des Familienministeriums, den Text der Nationalhymne zu ändern. Mit einem Kommentar von Bastian Sick, der die „Genderisierung“ des Deutschlandliedes entschieden ablehnt.

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Die kastrierte Hymne

Das musste ja kommen. Nachdem die Österreicher bereits vor einigen Jahren per Erlass den Text ihrer Nationalhymne verändert hatten, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch in Deutschland jemand fordern würde, die dritte Strophe des „Liedes der Deutschen“ von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zu ändern und von allen „Vätern“ und „Brüdern“ zu reinigen. Dieser Jemand – oder soll ich sagen: diese Jemandin – ist gefunden. Es ist die Gleichstellungsbeauftragte des Familienministeriums, Kristin Rose-Möhring. Wie heute in den Zeitungen zu lesen stand, will sie „Vaterland“ in „Heimatland“ abgeändert sehen und „brüderlich“ in „couragiert“.

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