Samstag, 21. April 2018
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Neue Kolumne im Mitarbeitermagazin „Kontakt“ der Firma Würth

Die Firma Würth in Künzelsau ist nicht nur ein bedeutendes Handelsunternehmen für Schrauben, sie ist mit 6800 Mitarbeitern auch ein wichtiger Arbeitgeber. Nachdem der Chef, Prof. Reinhold Würth, unlängst in einem Vortrag moniert hatte, dass nicht einmal seine Manager in der Lage seien, ihre Schreiben an ihn in korrektem Deutsch zu verfassen, kam man auf die Idee, im monatlich erscheinenden Mitarbeitermagazin „Kontakt“ eine Rechtschreibkolumne einzurichten. Als Autor kam natürlich nur einer in Betracht: der Sick. Der hat sich auch nicht lange bitte lassen und sich gleich ans Werk gemacht. Lesen Sie hier den ersten Beitrag zur Frage „Dass oder das?“

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Ein Kommentar

  1. Sprachkassandra

    „Wenn du auch ‚dies(es)‘ oder ‚jenes‘ oder ‚welches‘ sagen kannst, ist es mit einem s, sonst mit Buckel-S.“ Meine Mutter gab mir diese Merkregel ihrer Grundschulzeit für meine mit. Eine Abwandlung richtet sich nun an Berufstätige. Das ist ebenso interessant wie erschreckend.

    „(…) dass nicht einmal seine Manager in der Lage seien, ihre Schreiben an ihn in korrektem Deutsch zu verfassen (…)“ Bei dieser Stelle im Artikel musste ich an „meine“ Mathe-LK-Lehrerin denken, die nicht nur die Rechenschritte dokumentiert sehen wollte, sondern auch Wert auf korrektes Deutsch dabei legte. Sie unterfütterte das nämlich damit: „Stellen Sie sich vor, Sie sind später in einer hohen Position und geben Ihrer Sekretärin etwas, das vor Fehlern strotzt. Das wäre doch sehr peinlich für Sie.”

    In einem Foristenkommentar las ich, vor sechzig Jahren seien die Ansprüche an das Deutsch der Hauptschüler höher gewesen, als es die heutigen Ansprüche an das Deutsch der Gymnasiasten seien. Und nun macht eine Grundschulmerkregel eine neue Karriere als Nachhilfe für Berufstätige bis hinauf zur Managerposition – Fortschritt ist, wenn man trotzdem lacht. Oder weint, je nach Gusto.

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