Montag, 26. September 2022

November, 2004

  • 11 November

    Von der deutschlandweiten Not, amerikafreundlich zu sein

    Eine Angst geht um in deutschen Landen. Die Angst, zusammenzuschreiben, was zusammengehört. Sie ist „Deutschland-weit“ verbreitet und führt zu bizarren Schreibweisen wie „Veilchen-artig“, „Tollwut-frei“ und „Amerika-freundlich“. Dabei ist es gar nicht schwer, ein Adjektiv richtig zu schreiben. Man muss sich nur trauen. Eine junge Fernsehredakteurin, die sich nach eigener Auskunft …

  • 5 November

    Meine erste Lesung

    Zum allerersten Mal werde ich heute im Rahmen einer öffentlichen Lesung Auszüge aus meinem Buch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ vortragen. Nicht etwa in meiner Heimatstadt Hamburg oder in Köln, wo mein Verlag sitzt, sondern in Dresden. Um 20 Uhr ist der Vortragssaal im „Haus der Presse“ an der …

  • 4 November

    Papierhafte Dokumente

    Lieber Herr Sick, da in unserem Geschäft viel von papierhaften Dokumenten geredet und geschrieben wird, möchte ich gerne wissen, ob es dieses Wort überhaupt gibt. Wenn es das nicht gibt, wie würde man den Unterschied zum elektronischen Dokument nennen? Karin Rebuschat   Antwort des Zwiebelfischs: Liebe Frau Rebuschat, Ihr Gefühl hat Sie nicht …

  • 4 November

    Nur keine Torschusspanik!

    Was hat es mit der berühmten Panik vor dem Tor auf sich? Geht es dabei ums Schießen oder ums Schließen? Und dürfen Produkte aus Papier papierhaft genannt werden? Leser stellen Fragen, der Zwiebelfisch gibt Antwort. Frage eines Lesers: Jahrelang glaubte ich, dass man, wenn überhaupt, nur eine „Torschusspanik“ haben könne. …

  • 3 November

    Lehrer-Fortbildung zu Neonazis

    Tragisch: Mann rettet Igel und wird rücksichtslos überfahren. Verblüffend: Wer seine Festplatte zersägt, büßt den Garantieanspruch ein! Bedenklich: Lehrer werden zu Neonazis fortgebildet. Ergreifend: Eine Frau aus Sachsen wurde erstmals von außen beleuchtet. Dies und vieles mehr in den „Zwiebelfischchen“ dieser Woche. [WEITERLESEN]

Oktober, 2004

  • 27 Oktober

    Der angedrohte Wille

    „Schröder kündigte an, die Probleme noch in dieser Legislaturperiode anpacken zu wollen.“ Das klingt im ersten Moment nach Initiative. Doch wenn man diesen Satz mit dem Finger berührt, zerfällt er zu Staub. Schuld daran ist diesmal aber nicht der Kanzler, sondern ein weit verbreiteter „Übersetzungsfehler“. „Wenn du mich küsst, werde …

  • 20 Oktober

    Parkkarte unten rechts einfuddeln

    Nun stehen im aktuellen Duden 5000 neue Wörter, und noch immer gibt es welche, die einfach vergessen wurden, wie zum Beispiel „einfuddeln“. Im Übrigen ist es kein Wunder, dass die deutsche Wirtschaft lahmt, wenn bei Opel und KarstadtQuelle Belegschafe arbeiten. Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der „Zwiebelfischchen“. [WEITERLESEN]

  • 14 Oktober

    Und täglich berichten die Kreise

    Wir alle haben schon oft gehört oder gelesen, dass jemand in bestimmten Kreisen verkehrt, und gelegentlich sieht man auch, wie sich jemand im Kreisverkehr verfährt. So etwas lässt sich erklären. Doch was zum Teufel hat es mit all den vielen Kreisen auf sich, aus denen ständig und immerzu zitiert wird? …

September, 2004

  • 23 September

    Jetzt mit Ente und Geflügel!

    Wie viele Amtssprachen hat die Schweiz? Der Computerhersteller Apple bietet eine weitere an, die man im Land des Apfelschützen Tell bisher noch nicht kannte. Und alle Welt überschlägt sich, weil das Ehepaar Schröder ein Hündchen adoptiert hat. [WEITERLESEN]

  • 22 September

    Der große Spaß mit das und dass

    Nun geht’s ans Eingemachte. Nämlich um jenen nie versiegenden Quell orthografischen Ungemachs, Deutschlands Rechtschreibfehler Nummer eins. Selbst Profis bekommen zittrige Finger, wenn sich ihnen beim Schreiben die quälende Frage aller Fragen stellt: Heißt es „das“ oder „dass“? Dass das „das“, das „dies“ bedeutet, nicht dasselbe ist wie das „dass“, das …