Mittwoch, 20. November 2019

Vierzehntäglich oder vierzehntägig?

Frage eines Lesers aus Siegburg: Ich frage mich immer wieder, was denn nun richtig ist: „die Zeitung erscheint vierzehntägig“ oder „die Zeitung erscheint vierzehntäglich“. Es gibt doch beide Wörter – und bestimmt auch einen Unterschied. Wie lautet der?

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Sprichwörtlich in die Goldschale gelegt

Kennen Sie das auch? Da benutzt jemand eine bekannte Redewendung, und man wird das Gefühl nicht los: Irgendetwas stimmt da nicht. Haben Sie schon mal gehört, dass Liebe auf den Magen schlägt, dass einem etwas Unterkante Oberwasser steht und dass jemand friert wie ein Rohrspatz? Dann kennen Sie vielleicht meine Freundin Sibylle.

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Leseköpfe

Auf der Bühne des Mozartsaals in der Alten Oper Frankfurt findet die Auftaktveranstaltung zum Unesco-Welttag des Buches statt. Zu den Vorlesern zählen Tatort-Kommissarin Sabine Postel, Dirk Bach und Rufus Beck. Die Veranstaltung wird von Bettina Böttinger moderiert, der ich bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal begegne. Kurze Zeit später gibt es ein Wiedersehen in ihrer Talkshow im WDR.

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Wie die Sprache am Rhein am Verlaufen ist

Es gibt in der deutschen Sprache so manches, was es offiziell gar nicht gibt. Die sogenannte Rheinische Verlaufsform zum Beispiel. Die hat weniger mit dem Verlauf des Rheins zu tun, dafür umso mehr mit Grammatik. Vater ist das Auto am Reparieren, Mutter ist die Stube am Saugen. Und der Papst war wochenlang im Sterben am Liegen.

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Der Pabst ist tod, der Pabst ist tod!

Zu den bewegendsten Begebenheiten des Jahres 2005 zählen zweifellos das Sterben und der Tod des Papstes Johannes Paul II. Millionen haben ihn geliebt und verehrt, auch bei uns in Deutschland. Als er starb, war die Trauer groß. Ob der allgemeinen Bestürzung schien die deutsche Sprache zeitweise völlig durcheinanderzugeraten.

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Die Place, die Gare, die Tour?

Lieber Zwiebelfisch, welches Geschlecht haben französische Gebäude und Plätze im Deutschen? Heißt es die oder der Place de la Concorde? Gelten für uns die französischen Artikel oder passen wir sie den deutschen Entsprechungen an? Leser stellen Fragen, der Zwiebelfisch gibt Auskunft.

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Wo lebt Gott eigentlich heute?

Als Gott noch in Frankreich lebte, nährte sich unsere Sprache hauptsächlich von französischen Begriffen. Das war chic und en vogue. Heute ist Französisch „uncool“, wenn nicht gar „out“. Man sagt Date statt Rendezvous, Model statt Mannequin, Level statt Niveau. Gott lebt heute in Miami und genießt kalifornischen Chardonnay.

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Auf oder bei SPIEGEL ONLINE?

Frage eines Lesers: Lieber Zwiebelfisch, sag mal, wo erscheinen deine Texte eigentlich? Auf „Spiegel Online“ oder bei „Spiegel Online“? Bei Zeitungen und Zeitschriften heißt es doch immer „in“, aber wie heißt es bei Internet-Magazinen?

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