Dienstag, 22. Oktober 2019
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Tag Archiv: Norddeutsch

Im Lande von Radek, Timmo und Ljub

Jedes Jahr im Sommer wird die deutsche Ostseeküste zum Schauplatz einer wahren Völkerwanderung. Heerscharen von Touristen machen sich das Land zwischen Flensburger Förde und Rügen zu eigen. Das war früher nicht anders. Schon im Mittelalter kämpften Slawen, Sachsen und Dänen um die besten Plätze. Davon erzählen uns die Ortsnamen noch …

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nackt / nackend / nackert / nackig

Foto: Angebot in Berlin-Charlottenburg, eingeschickt von Michael Gohlke Wenn es um den entkleideten Körper geht, zeigt sich unsere Sprache besonders vielseitig. Dem Sprachstandard genügt die einsilbige Form „nackt“: Wer sich gänzlich entkleidet, der steht am Ende nackt da. Regionalsprachlich existieren mindestens drei weitere Formen. Der „Duden“ nennt „nackend“, „nackert“ und …

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Angle ich oder angel ich?

Eine Textdichterin fragte sich, ob der Zwerg in ihrem Musical „Schneeweißchen und Rosenrot“ in einer Szene statt „Hier sitz ich und ich angel“ lieber sagen soll „Hier sitz ich und ich angle“. Auf der Suche nach einer Antwort warf sie die Angel nach dem Zwiebelfisch aus, der prompt anbiss. Frage einer …

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Wenn der Timo mit der Leonie

An so manchen Fragen scheiden sich die Geister: Wird ein Alsterwasser mit Orangen- oder Zitronenlimonade gemacht? Isst man zum Spargel Schinken oder Ei? Und: Gehört vor einen Vornamen ein Artikel oder nicht? Heißt es „Helmut und Karin“ oder „der Helmut und die Karin“? Ist das eine besser als das andere, …

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So schnackt der Norden

Manche sind eisch, andere sind fünsch. Der Hamburger schnopt auch gerne, wenn er nicht gerade luschert. Allns kloa? Lesen Sie heute, was den „Zwiebelfisch“-Lesern noch so alles zum Thema Norddeutsch eingefallen ist. Manche sind eisch, andere sind fünsch. Der Hamburger schnopt auch gerne, wenn er nicht gerade luschert. Allns kloa? …

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So schnackt der Norden

Schönes, flaches Norddeutschland, von Rügen bis Sylt, zwischen Förde und Harz, wo die Trecker knattern und das Bier herb schmeckt, da wird gefeudelt und gepütschert, geklönt und klamüstert, dass einem ganz blümerant wird! Wenn Sie es noch nicht gemerkt haben sollten: Ich bin Norddeutscher. Da kann ich nix für, wie …

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gucken/kucken

Das Verb „gucken“ ist umgangssprachlich. Im norddeutschen Raum sagt man „kucken“, und man darf es sogar mit einem Anfangs-„k“ schreiben, jedenfalls findet man diese Schreibweise im Wörterbuch. Die Herkunft des Wortes lässt sich nicht genau klären. Möglicherweise stammt es aus der Kindersprache. Noch heute lernen unsere Kleinen das Hinschauen mithilfe …

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gestanden haben/gestanden sein

Wie wird das Perfekt von „stehen“ gebildet – mit haben oder mit sein? Heißt es „Ich habe gestanden“ oder „Ich bin gestanden“? Und wo wir gerade dabei sind: Wie verhält es sich mit „sitzen“ (gesessen) und „liegen“ (gelegen)? Die Faustregel lautet, dass nur Verben der Bewegung mit „sein“ konjugiert werden. …

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