Samstag, 15. Dezember 2018
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Archiv 2014

Würde Goethe heut noch leben

Die meisten Menschen, die ich kenne, mögen Gedichte. Meine Schwester kann noch ganze Balladen von Fontane aufsagen. Schade eigentlich, dass das Auswendiglernen von Gedichten im Schulunterricht abgeschafft wurde. Damit kommt uns eine schöne Kulturfertigkeit abhanden. Aber Gedichte stehen offenbar nicht mehr hoch im Kurs. Wer könnte vom Dichten heute noch leben? Zu dieser Frage habe ich kürzlich etwas geschrieben – und zwar ein Gedicht. Genauer gesagt: einen Liedtext. Und den habe ich zusammen mit Joscha Farries und Martin Langer vertont, und Annika Trosien hat ihn illustriert.

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Ist doch Apfel wie Kirsche!

Beitrag in der „Zeit“ über das japanische Kirschblütenfest in Hamburg, eingeschickt von Zwiebelfisch-Leser Götz Schaude, der sofort erkannt hat, dass es sich bei den „Kirschblüten“ in Wahrheit um Apfelblüten handelt.

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Verben im Wandel der Zeiten

Im Englischunterricht mussten wir unregelmäßige Verben pauken: do, did, done; go, went, gone; take, took, taken; shake, shook, shaken. Besonders gut zu merken waren die Formen von „to put“, klangen sie doch wie der Lockruf auf einem Hühnerhof: put, put, put! Doch ich liebte es, wenn sich der Stammlaut in Vergangenheit und Perfekt veränderte: „blow, blew, blown“, „drink, drank, drunk“ – das war in meinen Ohren wie Musik. Auch das Deutsche hat in dieser Hinsicht einiges an Musikalität zu bieten: von „binden, band, gebunden“ über „stinken, stank, gestunken“ bis „zischen, zusch, gezoschen“. Ach, das Letzte kennen Sie nicht? Dann lesen Sie nur weiter! Auf den folgenden Seiten  bekommen Sie ordentlich eine gezoschen.

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