Donnerstag, 18. Oktober 2018

Steht vor „bis“ ein Komma?

Frage einer Freundin aus Münster: Lieber Bastian, es gibt eine interessante Frage, die selbst die geballte Münsteraner Intelligenzia nicht zufriedenstellend zu lösen vermag. Es handelt sich um das rot markierte Komma in obigem Auszug aus Wikipedia, hinter „Tätowierungen und Ziernarben“. Also habe ich kühn versprochen, ich würde dich fragen. Was ich hiermit einlöse. Ich wär definitiv für das fragliche Komma, kann‘s aber nicht begründen.

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Jazz und Texte beim Benefiz-Weihnachtskonzert in Lübeck

Herbei alle, die ihr das ultimative, ganz besondere vorweihnachtliche Konzert erleben wollt. Beim diesjährigen Weihnachtskonzert des Kiwanis-Clubs im Lübecker Kolosseum finden sich die besten europäischen Jazz- und Bluesgrößen ein: Jürgen Attig am Bass, Ingolf Burkhardt mit seiner Trompete, Heinz Lichius am Schlagzeug, der großartige Abi Wallenstein mit seiner Gitarre und seinem Gesang und auch zum ersten Mal die Bluesrock-Sängerin Jessy Martens mit ihrer naturgewaltigen Stimme. Und Bastian Sick „ist dem Konzert sein Rezitator“.

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Woher kommt das „d“ in „morgendlich“?

Eine Leserin aus München fragte sich, warum es „morgendlich” mit „d“ heißt. Bei „abendlich“ sei es ja klar, weil es vom „Abend“ komme. Aber „morgendlich“ komme ja nicht vom „Morgend“, oder? Was also hat das „d“ dort zu suchen? Grund genug für den Zwiebelfisch, sich ein paar Gedanken über Analogien und Adjektive auf -endlich zu machen.

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Lieder im Wandel der Zeiten

Der Kirche und der Musik bin ich seit meiner frühesten Kindheit verbunden. Mit fünf Jahren – ich konnte noch nicht lesen, geschweige denn Noten lesen – durfte ich dem Kirchenchor meiner Heimatgemeinde Ratekau beitreten. Ich hielt ihm die Treue weit über den Stimmbruch hinaus bis zum Abitur. In diesen Jahren lernte und sang ich mit Begeisterung unzählige Kirchenlieder und Choräle. Eines meiner Lieblingslieder war „Großer Gott wir loben dich“. Das ging damals noch so:

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Doppelauftritt in Hessen

Am 14. und 15. September werde ich zu zwei Lesungen nach Hessen reisen. Die erste findet in Friedberg statt, in der Hauptverwaltung der OVAG, die auch Initiator der Lesungen ist. Die zweite am folgenden Tag ist in Lauterbach, dort wiederum in der Alexander-von-Humboldt-Schule. Beide Städte habe ich noch nie zuvor besucht, es wird also eine richtige Entdeckungsreise für mich. Anlässlich der bevorstehenden Lesungen hat die „Gießener Allgemeine Zeitung“ heute in ihrem Magazin „Streifzug“ ein längeres Interview mit mir veröffentlicht, das Sie mit einem Klick aufs Bild in ganzer Länge aufrufen können.

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