Montag, 25. April 2022

April, 2014

  • 16 April

    Marmor, Stein und Eisen bricht

    Wie in dem Lied von Drafi Deutscher wirkt der Marmor auch hier schon etwas angeschlagen. (Ob Momonen darüber lachen könnten?) »Toom«-Baumarkt in Kelkheim am Taunus (Hessen), Foto von André Karsten, Hofheim am Taunus Zwiebelfisch: Gebrochener Marmorstein Zum nächsten Fundstück

  • 15 April

    Sex mit dem Toaster?

    Dass dabei ein Staubsauger zum Einsatz kommen kann, hat man ja schon mal gehört. Mit einem Toaster geht es offenbar auch. „Bild“-Zeitung vom 22.03.2014, eingeschickt von Frank Gäbler Zum nächsten Fundstück

  • 14 April

    Wegweiser nach Mehrz

    Ein Restposten gelber Wegtafeln aus der Gemeinde Mehrz.  Aus einem Baumarkt in Heidelberg, eingeschickt von Rouven Hornung Zum nächsten Fundstück 

  • 13 April

    nackt / nackend / nackert / nackig

    Foto: Angebot in Berlin-Charlottenburg, eingeschickt von Michael Gohlke Wenn es um den entkleideten Körper geht, zeigt sich unsere Sprache besonders vielseitig. Dem Sprachstandard genügt die einsilbige Form „nackt“: Wer sich gänzlich entkleidet, der steht am Ende nackt da. Regionalsprachlich existieren mindestens drei weitere Formen. Der „Duden“ nennt „nackend“, „nackert“ und …

  • 11 April

    Was macht eigentlich … Alice Schwarzer?

    Nach Ausflügen in den Feminismus, in die Schriftstellerei und ins Steuergeschäft probiert Alice Schwarzer was Neues aus und macht in Tee! Aus einem Prospekt von „Serpa Markt“ in Wörth am Rhein vom April 2014, eingeschickt von Katharina Weinzierl Zum nächsten Fundstück

  • 11 April

    scharen/scharren

    „RP online“ vom 11.04.2014, eingeschickt von G. Teutsch, München„Scharen“ und „scharren“ sind zwei unterschiedliche Verben mit unterschiedlicher Bedeutung. Das erste kommt vom Wort „Schar“ in der Bedeutung „Gruppe“, „Herde“, „Menge“, das zweite ist mit „schurren“ verwandt und bedeutet „knirschend über den Boden streichen“. Wer eine Anzahl Menschen um sich versammelt, der …

  • 10 April

    Was ergeben Ski, Pendel und Tisch?

    Ganz klar: einen Chippendale-Tisch! Aus der „Rheinpfalz“ vom 28.5.2013, eingesandt von Sabine Bauer-Helpert, Germersheim Info: Thomas Chippendale war ein bedeutender Kunsttischler und Möbeldesigner im England des 18. Jahrhunderts. Seine Arbeit hat eine ganze Stilrichtung geprägt. Er ist kein Vorfahre der unter dem Namen „Chippendales“ bekannt gewordenen amerikanischen Striptease-Tänzer.  Zum nächsten Fundstück

  • 8 April

    Du bist ein wahrer Feund! Dich möchte man nicht zum Freind haben!

    KURZINFO BASTIAN SICK Er gilt hierzulande als der Deutsch-Papst. Sein erstes Werk zum Thema Rechtschreibung und Grammatik „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ bescherte ihm den Durchbruch. Bastian Sick zeigt uns immer wieder die kleineren und größeren Fehler auf, die sich im Laufe der Zeit und im Zuge der …

  • 8 April

    Und ewig blüht der Stil

    Viele meinen, die sprachliche Qualität der Zeitungen sei  in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Man finde kaum noch einen Artikel ohne Fehler, beklagen sie. Falsch geschriebene Wörter, verrutschte Zeilen, vertauschte Namen, fehlende Satzzeichen, sinnzerstörende Worttrennungen seien an der Tagesordnung. Vielleicht haben sie recht. Doch all der Ärger darüber ist schlagartig …

  • 8 April

    seit/seitdem

    Die Konjunktionen „seit“ und „seitdem“ sind einander zwar sehr ähnlich, doch unterscheiden sie sich, und das nicht nur in der Länge. Die Faustregel lautet folgendermaßen: „Seit“ verweist auf ein Ereignis, das danach genannt wird. „Seitdem“ verweist auf ein Ereignis, das bereits zuvor genannt wurde: Deutschland wird von einer Frau regiert, …