Donnerstag, 30. Juli 2020

Von Modezaren und anderen Majestonymen

Was wäre eine demokratische Gesellschaft ohne Könige? Leidenschaftslos wählen wir unsere Parlamentarier, und leidenschaftlich rufen wir immer neue Zaren, Fürsten und Päpste aus. Zum Teufel mit der Bourgeoisie – seid umarmt, ihr Majestäten!

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SPIEGEL special: Bücher 2005

Datum: November 2005
Format: Magazin
Verlag: SPIEGEL-Verlag

Beilage: CD „,Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod‘ und drei weitere exklusive Hör-Kolumnen von und mit Bastian Sick“
mit unveröffentlichtem Bonusmaterial aus der Hörbuchproduktion „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Folge 2″

Kaufen: SPIEGEL-Shop

 

 

 

Inhaltsverzeichnis der CD:

1. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
2. Lauter Erbauliches über laut
3. Das Wörtchen „als“ im falschen Hals
4. Sind Sie die Kasse?

Ein ums nächste Mal

Wann hätten Sie denn mal Zeit? Dieses Wochenende, das kommende, das nächste oder erst das darauf folgende? Geht’s auch unter der Woche oder erst in acht Tagen? Bei der Festlegung eines Termins kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Man kann sich eigentlich nur wundern, dass Menschen zwischen diesem und dem nächsten Mal überhaupt zueinander finden.

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Guckst du fernsehen?

Ein Pleonasmus ist zum Beispiel, wenn man beispielsweise sagt: Das wäre eine potenzielle Möglichkeit. Oder wenn man von falschen Fehlern spricht. Lesen Sie hier, was „Zwiebelfisch“-Lesern zum Thema doppelt gemoppelt in den Sinn kommt.

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Zweifach doppelt gemoppelt

Ein alter Greis, der im dichten Gedränge verschwindet, ein schneller Raser, der auf einer Baumallee verunglückt ist – so etwas hört und liest man manchmal ab und zu. Streng genommen sind solche Wortpaare und Zusammensetzungen jedoch unsinnig – doppelt gemoppelt nämlich.

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An was erkennt man schlechten Stil?

Auf was kommt es beim Sprechen besonders an? Über was sollte man sich mehr Gedanken machen? Gegen was sollte man sich wehren? Das sind Fragen, die es in sich haben! Menschliches Sagen und Ver-sagen spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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Das Imperfekt der Höflichkeit

Wenn es darum geht, Dinge zu beschreiben, die gerade passieren und für diesen Moment gelten, dann benutzt man normalerweise das Präsens. Normalerweise – aber nicht immer. Es gibt Situationen, in denen die Gegenwartsform gemieden wird, als sei sie unschicklich. Ein schlichtes „Was wollen Sie?“ wird plötzlich zu „Was wollten Sie?“

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Imperfekt oder Präteritum?

Frage eines Lesers aus Karlsruhe: Man kennt die Vergangenheit sowohl unter der Bezeichnung Imperfekt als auch unter der Bezeichnung Präteritum. Wieso gibt es zwei Begriffe für ein und dieselbe Zeitform? Ist unsere Grammatik nicht schon kompliziert genug? Oder gibt es da womöglich doch einen Unterschied?    

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Adventslichter in der Adventzeit

Frage eines Lesers aus Österreich: Ich habe beobachtet, dass man bei uns im österreichischen Raum „Adventzeit“ sagt, während es in Deutschland auf Plakaten, Ankündigungen und in Fernsehzeitschriften immer „Adventszeit“ heißt. Mir persönlich ist Adventzeit sympathischer und logischer, für ein Fugen-s sehe ich keinen Grund. Welcher Ausdruck ist richtig?

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